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TGA Ausgabe 08-2012
Minimax

Hochdruck-Feinsprühlöschanlage

Minimax: MinifogProCon-XP-Düse. (Quelle: Minimax )
Minimax: MinifogProCon-XP-Düse.

Hochdruck-Feinsprühlöschanlagen Minifog ProCon XP von Minimax bieten Brandschutz mit minimalem Löschwassereinsatz für Turbinen, Maschinen (Motorenprüfstände, Generatoren, (Diesel-)Notstromaggregate, Werkzeugmaschinen, Kompressoren) und Einrichtungen mit brennbaren Flüssigkeiten, die in geschlossenen Räumen und Einhausungen mit einem Volumen bis 260 m3 betrieben werden. Die Vernebelung des Wassers und der reduzierte Wasserbedarf (weniger als 5 % des Löschwassers einer klassischen Sprühwasserlöschanlage) minimieren die Gefahr von Wasserschäden und thermischem Verzug der geschützten Objekte. In Aufbau und Funktion ähnelt das Minifog-ProCon-XP-System einer klassischen Sprühwasserlöschanlage. Es untergliedert sich in einen oder mehrere Löschbereiche mit Bereichsventilen, die Wasserversorgungseinheit sowie die Brandmelde- und Löschsteuertechnik. Ein Rohrnetz mit vertikal oder horizontal ausgerichteten ProCon-XP-Düsen durchzieht die zu schützenden Räume, mit einer Düse können bis zu 16 m2 Fläche geschützt werden. Im Brandfall verteilt sich das Löschwasser bei einem Druck von mindestens 80 bar gleichmäßig und sehr fein. Um die sehr kleinen Düsenaustrittsöffnungen vor Verunreinigungen zu schützen, setzt Minimax korrosionsbeständige Materialien ein, integriert in jede Düse Filter und verwendet ausschließlich gereinigtes Löschwasser. Verfügbar sind Einbereichsanlagen und Mehrbereichsanlagen für zwei oder mehr Löschbereiche. Die Wasserversorgung kann über Kompaktpumpenaggregate oder Flaschenbatte­rien erfolgen. Bei Kompaktpumpenaggregaten für Einbereichsanlagen startet im Brandfall die Hochdruckpumpe durch ein Signal der Brandmelder- und Löschsteuerzentrale. Bei Mehrbereichsanlagen ist das Rohrnetz im Bereitschaftszustand bis zu den Bereichsventilen gefüllt. Dabei sorgt eine Druckhalteanlage für einen Systemdruck von etwa 14 bar, der kurzfristig abfällt, sobald sich ein Bereichsventil öffnet. Ein Druckaufnehmer erkennt den Druckabfall und startet über den Pumpenschaltschrank die Hochdruckpumpe. Die Flaschenbatterie mit Stickstoff- und Wasserflaschen enthält die Löschwassermenge für mindestens 10 min Betriebszeit und benötigt keine bauseitige Energiezufuhr. Im Brandfall löst die Brandmelder- und Löschsteuerzentrale eine Pilot-Stickstoffflasche aus; pneumatische Auslöseeinrichtungen öffnen weitere Stickstoffflaschen. Das komprimierte Gas strömt in die Wasserflaschen und treibt das Löschwasser in das Rohrnetz zu den Löschdüsen.

Minimax

23840 Bad Oldesloe

Telefon (0 45 31) 80 30

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