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02.12.2018
ZVSHK

ZVSHK nimmt Handwerkermarke vom Markt

Helmut Bramann (Quelle: ZVSHK)
Helmut Bramann

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) nimmt zum Jahresende 2018 die Handwerkermarke vom Markt. Nach 18 Jahren wird das Qualitäts- und Leistungsbündnis im Einvernehmen mit den Markenpartnern aufgelöst.

Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK: „Es ist Zeit neue Wege zu gehen. Die Handwerkermarke hat in den Jahren ihres Bestehens Standards für unsere Branche gesetzt und ist eines der am längsten aktiven Branchenkonzepte.“

Geänderte Markt- und Rahmenbedingungen erforderten jedoch andere Antworten, sodass der Zentralverband und seine Landesverbände beschlossen hätten, die Handwerkermarke zu beenden und eine neue Richtung einzuschlagen. Bramann: „Wir haben seit Jahresbeginn intensive Diskussionsprozesse mit den Markenpartnern geführt und geprüft, ob oder wie es weiter gehen wird. Im Ergebnis soll das Projekt Handwerkermarke zum Jahresende 2018 auslaufen.“

Das Handwerkermarken-Logo wird von den Herstellern danach nicht mehr verwendet. Hier gilt allerdings eine Übergangszeit von einem Jahr. Produktvorteile, wie Nachkaufgarantie oder Ersatzteilsicherheit, sind für Innungsbetriebe künftig nicht mehr vertraglich verankert. „Wir gehen allerdings davon aus, dass wir diese Leistungen durch das Instrument Handwerkermarke bei Qualitätsherstellern als Branchenstandard dauerhaft etabliert haben und diese weiter bestehen werden“, zeigt sich Bramann zuversichtlich. Unabhängig von der Auflösung des Lizenzvertrags zwischen Markenpartner und ZVSHK bleibt die ursprünglich damit verbundene Haftungsübernahmevereinbarung als separater Vertrag weiter bestehen.

Laut ZVSHK ist geplant, auf der ISH 2019 einen neuen Ansatz für zeitgemäße Marktpartnerschaften zwischen Handwerk und Industrie vorzustellen. ■

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