TGA-Newsletter: 09-2016 | 29.04.2016 (17.KW)

Hausautomation

Smart Home: Von der Luxusvilla in die Mietwohnung

Unter den Smart-Home-Vorreitern fanden sich zunächst vorwiegend Technik-Bastler sowie innovative Luxusvillen. Fernsteuerbare Beleuchtung, automatische Temperaturregelung, programmierbare Haushaltsgeräte und vernetzte Funktionen soll(t)en laut dem Statista Digital Market Outlook schon bald Massenmarkt-tauglich sein.

Denn die Smart-Home-Zielgruppe verschiebt sich: In Deutschland machten Haushalte mit einem Nettoeinkommen von unter 2000 Euro im Jahr 2015 lediglich einen Nutzungsanteil von ca. 17 % der Smart Homes aus – dieser Anteil wir sich nun massiv erhöhen, bis zum Jahre 2018 auf 61 %. Während etablierte Unternehmen wie Apple, Google und Amazon immer stärker in den Smart-Home-Markt drängen, melden sich nun auch Unternehmen wie Bosch und IKEA mit intelligenten Lösungen, um sich in den Anfängen des Smart Homes der Mittelklasse zu positionieren.

Hintergrund ist die große Dynamik mit durchschnittlichen Wachstumsraten von 40 % ´bis zum Jahr 2020. Laut dem Statista Digital Market Outlook ist von 2016 bis 2018 in Deutschland ein Umsatz von über 2,7 Mrd. Euro allein für Neuanschaffungen zur Realisierung von Smart Homes zu erwarten (Umsatz 2015: 452 Mio. Euro). Nutzen aktuell rund eine halbe Million deutsche Haushalte Smart-Home-Applikationen, wird sich diese Zahl bis 2018 auf nahezu 2 Mio. vervielfachen.

Welche Voraussetzungen und Erfolgsfaktoren für ein integratives intelligentes Zuhause wichtig sind und wie sich der Markt in Deutschland auf dem Weg zum massentauglichen Smart Home umstrukturieren wird, erläutert das Whitepaper des Statista Digital Market Outlooks. ■

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