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ZVSHK

Design-Preis: Badkomfort für Generationen

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) hat einen Design-Preis für barrierefreie Produkte ausgeschrieben. Die Interessenvertretung von über 50.000 Handwerksbetrieben will mit dem internationalen Wettbewerb Badprodukte ins Blickfeld der Öffentlichkeit rücken, die Form und Funktion in besonderer Weise verbinden. „Barrierefreie Bäder sind nicht zwangsläufig kalt, steril oder rein funktional“, erklärte ZVSHK-Präsident Manfred Stather zum offiziellen Start des Produktwettbewerbs bei einem Fachpressegespräch in St. Augustin. Der demografische Wandel sorge immer stärker dafür, dass bei der Badplanung Form und Funktion die Produktauswahl gleichermaßen bestimme.

Bad hat im Alter eine Schlüsselrolle


Für den ZVSHK erfüllen die Betriebe des SHK-Handwerks eine Schlüsselfunktion bei der Planung und Umsetzung innovativer Badlösungen. „Unsere Betriebe werden zukünftig maßgeblich dazu beitragen, dass eine alternde Gesellschaft ausreichend Wohnraum für ein altersgerechtes Leben ihrer einzelnen Mitglieder schafft“, sagte Manfred Stather. Ein barrierefreies Bad sei im Alter oder im Krankheitsfall der wichtigste Raum für die Fortführung eines selbstbestimmten Lebens in den eigenen vier Wänden.

Bewerbungsfrist endet am 31. Oktober 2012


Der ZVSHK will mit dem Produktwettbewerb „Badkomfort für Generationen“ Herstellern eine Plattform bieten, marktfähige Produkte für den demografischen Wandel zu präsentieren. Als fachlicher Berater begleitet das Europäische Institut Design für Alle in Deutschland (EDAD) den Wettbewerb. Die Schirmherrschaft hat Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer übernommen. Interessierte Unternehmen können sich seit dem 1. September 2012 online mit ihren Produkten bewerben. Der ZVSHK hat hierfür unter www.zvshk-award.com eine gesonderte Internetseite eingerichtet. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Oktober 2012. Eine achtköpfige Fachjury wird alle Produkteinreichungen bewerten. Die Gewinner werden im März 2013 auf der ISH vom 12. bis 16. März 2013 ausgezeichnet und präsentiert. Die prämierten Produkte werden anschließend in zahlreichen Fachausstellungen des Großhandels zu sehen sein.

Die Bewertungskriterien der Fachjury werden sich an dem Gestaltungskonzept Design für Alle orientieren. Im Fokus steht dabei neben der ästhetischen Qualität der eingereichten Produkte deren Nutzerfreundlichkeit für eine möglichst breite Zielgruppe. Der Award soll die Industrie darin bestärken, entsprechende Produkte von der Barrierefreiheit zu einem Design für Alle weiterzuentwickeln. ■