Der Umstieg auf eine Heizungs-Wärmepumpe ist eine Investition für einen langen Zeitraum. Ändert sich das Gebäude, ändern sich auch die Betriebsbedingungen.
Ist es bei kleiner Heizlast aus wirtschaftlicher Sicht ein Hybrid-Heizsystem aus (bestehendem) Gas-Heizkessel und „kleiner“ Heizungs-Wärmepumpe sinnvoll?
Die Förderungsbedingungen stimmen. Und doch sind zu wenig Fachplaner und -handwerker in Sachen Wärmepumpe aktiv. Ein Schnellauslegungstool soll das ändern.
Für den effizienten Betrieb einer Luft/Wasser-Wärmepumpe sind die schrittweise fachgerechte Planung und Auslegung mitentscheidend.
Wärmepumpen haben schon heute einen großen ökologischen Vorteil gegenüber einer Gas-(Hybrid-)Heizung, auch bei einer Vorlauftemperatur von 55 °C.
Mit der technischen Weiterentwicklung elektrisch angetriebener Wärmepumpen sowie der Aktualisierung der Prüfdaten und Testreferenzjahre entstand die Notwendigkeit einer Überarbeitung der Verfahren zur energetischen Bewertung von Wärmepumpen. Die neue Richtlinie VDI 4650 Blatt 1 und ihre Hintergründe werden hier in zwei Beiträgen vorgestellt. Teil 1 stellt die Grundzüge der Richtlinie und einer Variantenuntersuchung vor.
Die Ziele sind klar: Ein möglichst klimaneutraler Gebäudebestand bis spätestens 2050 und eine deutliche Absenkung der von Gebäuden ausgestoßenen CO2-Emissionen bis 2030. Weit weniger klar ist, wie dies im Einzelfall – ob Bestandsgebäude oder Neubau – unter Berücksichtigung aller An- und Herausforderungen mit möglichst geringen Kosten zu meistern ist. Eine praktikable Lösung sind Hybrid-Heizsysteme, mit denen auch flexibel auf künftige Veränderungen reagiert werden kann. Sie bieten aber noch weit mehr Vorteile.