Inhaltsverzeichnis 01-2005

Energie vom Bauernhof

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Wetterdaten und Planerforum

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Meldungen

Effizient durch richtungsweisendes Profil

Seine Wärmeübertrager sind aus Kunststoff anstatt aus Metall, die Luftströmung erfolgt im Gegenstrom über schachbrettförmig angeordnete Profile anstatt kreuzförmig über Metallplatten. Seine Gehäuse sind vollständig geschäumt und damit wärmebrückenfrei, die Ventilatoren und Regelung geizen mit elektrischem Strom. Die Rede ist von Eberhard Paul. Er hat nicht nur neue Ideen in einen vor sich hindümpelnden Markt eingebracht, sondern in vielerlei Hinsicht auch neue Maßstäbe bei der Wohnungslüftung gesetzt.

Energielabel für Wärmeübertrager

Im Oktober 2004 stellte Eurovent Certification auf der IKK die Zertifizierung und das Energielabel für Wärmeübertrager vor. Mit der freiwilligen Selbstverpflichtung will die Initiative der Industrie energieeffiziente Produkte stärker fördern und Planern, Anlagenbauern und Endverbrauchern die Geräteauswahl erleichtern.

Software und Internet

Strategisch handeln – zusammen wachsen

„Unternehmen brauchen Strategien, um Turbulenzen des Marktes nicht hilflos ausgeliefert zu sein. Dies gilt, gerade in Zeiten der Krise, insbesondere für kleine und mittlere Planungsbüros. Deren Strukturschwäche kann durch den Zusammenschluss mit anderen Marktteilnehmern begegnet werden“, rät Peter Gladkowski. TGA Fachplaner sprach mit dem Organisationsberater und Coach über Entwicklungschancen von Planungsbüros.

Mit vielen Optionen – aber ohne Alternative

Zum Jahreswechsel geht die nationale Umsetzung des Energie-ausweises nach der EU-Gebäuderichtlinie in eine Vorentscheidungsphase. Ende 2004 läuft der dena-Feldversuch als erster Schritt zur Markteinführung aus. Rund 3000 Energiepässe und die Projekterfahrungen und -ergebnisse werden dann bis voraussichtlich Ende Februar ausgewertet und bewertet und anschließend der Öffentlichkeit vorgestellt. Ein Jahr vor der Umsetzung sind weiterhin viele Fragen offen.

Moderne Klimasysteme ins Museum

Die Theorie ist grau, sagten sich die Initiatoren der Vortragsreihe „Moderne Klimasysteme“ und schufen ein alternatives Modell, das die Thematik praxisnah vermittelt – nämlich in Gebäuden, in denen die vorgestellte Technik auch eingebaut ist. Nach diesem Motto stellt die Hesco Deutschland GmbH, Offenbach, ihre Klimakonzepte in wechselnden Objekten vor, in denen der Teilnehmer sie auch sehen und spüren kann.

Broschüren

Sicherheitsfaktor Klimatechnik

Bei Datensicherheit denkt man zuerst an Firewall, Spam-Filter und Backup-Server. Doch neben den Hard- und Software-Sicherheitsanforde-rungen sind in den letzten Jahren auch jene an die Klima-tisierung gestiegen. Bereits wenige Grad zu viel können zur Überhitzung der technischen Infrastruktur und damit zu er-heblichen Datenverlusten führen. Deshalb sollten in einem modernen IT-Raum Präzisions-klimageräte genauso selbstver-ständlich mit eingeplant werden wie Server und Router.

Schallschutz und Luftzufuhr auf einem Nenner

Beim Betrieb gebäudetechnischer Anlagen kommt dem Schallschutz eine immer größere Bedeutung zu. Insbesondere die Positionierung für Lüftungs- und Klimaanlagen im Dachgeschoss bzw. auf dem Dach erfordert in der Regel akustische Maßnahmen, beispielsweise den Einsatz von Lärmschutzelementen. Diese werden als Luftdurchlässe und für raumbildende Maßnahmen bzw. im Raum eingesetzt.

Fünf-Sterne-Klimatisierung

Wohlfühlklima ist nicht alleine eine Sache der richtigen Raumtemperatur. Gerade Hotelzimmer zeigen: Das geräuscharme Klimatisieren, ein einfaches Einstellen der Wunschtemperatur und zugfreies Lüften tragen maßgeblich zum Komfort bei. Diesem Anspruch wird das Hamburger Dorint Sofitel am Alten Wall mit hochwertiger Gebäudetechnik gerecht. Effizient gekühlt und geheizt wird hier mit 300 Gebläse-konvektoren der GEA Happel Klimatechnik, Herne. Die Geräte bewähren sich im täglichen Einsatz seit vier Jahren und tragen dazu bei, dass sich der Gast vom ersten Augenblick an rundum wohl fühlt.

Brandschutz für Fritteusen

Mit der kürzlich erschienenen DIN 18 869-6 wird eine seit Jahren geltende Empfehlung der Berufsgenossenschaften zum Stand der Technik. Fritteusen ab einer Füllmenge von 50 l pro Küchenblock sind jetzt in neuen, gewerbsmäßig genutzten Küchen mit einer orts-festen Fettbrand-Löschanlage auszustatten.

Pharmagerechte Gebäudeautomation

Reinräume nach üblichen Standards sind heute für Pharma-, Medizin- und Biomedizinunternehmen oft kein ausreichendes Qualitätsmerkmal. Um am Weltmarkt anbieten zu können, ist eine Validierung der Anlagentechnik und der peripheren Einrichtungen inklusive der Gebäudeautomation erforderlich.

Literatur

EDV-gestütztes Energiemanagement

Mit steigenden Energiebezugskosten nimmt das Interesse an einem effektiven Energiemanagement stetig zu. Nicht selten beschränkt sich jedoch in der Praxis das „Management“ auf die Verwaltung und Abrechnung von Energieträgern einer Liegenschaft. Zudem werden diese Aufgaben häufig mit unzureichenden Werkzeugen durch-geführt. Einen wesentlichen Teil bei der Einsparung von energie-gebundenen Betriebskosten stellt aber die kontinuierliche Kontrolle einzelner Verbräuche und deren Überführung in aussagekräftige Kennzahlen dar. Diese vielschichtigen Aufgaben können nur mittels eines spezifischen Energiemanagementsystems realisiert werden.

Graues Potenzial

Die neue Fertighaus-Siedlung in Ailingen hat Modellcharakter. Zehn KfW-60-Häuser setzen nicht nur auf eine ökologische Heiztechnik, sondern bereiten auch ihr Grauwasser aus Dusche, Badewanne und Handwaschbecken zur zweifachen Nutzung wieder auf.

„Subtile Jagdhilfe“

Mit einem Unisex-Waschbecken hat der Sanitärraum des P1 Lounge & Club eine neue kommunikative Bedeutung erhalten. Damen-und Herren-WC sind in Münchens exklusivstem Club durch ein raffiniertes Spiegelelement nicht vollständig getrennt: Ein schmaler Spalt zwischen Spiegel und Waschbecken ermöglicht Hand-Kontakte zwischen den Geschlechtern.

Mehr Ertrag durch Simulation

Der Ertrag einer Solaranlage ist neben dem technischen Konzept und der Technik selbst von Witterung, Stand-ort, Ausrichtung, Energieabnahme und vielem mehr abhängig. Zusätzlich fordern Betreiber und Investoren sowie Förderprogramme von Planern und Anlagenbauern Ertragsgarantien und ein Monitoring. Diese Anforderungen können wirtschaftlich nur mit Hilfe einer leistungsfähigen, dynamischen Simulationssoftware erfüllt werden.

Bewegungsmelder unterstützen Heizungsregelung

Die Heizlast einer Sporthalle variiert ganzjährig mit einer riesigen Bandbreite zwischen Minimal- und Spitzenlast, was vorrangig aus dem kurzzeitig hohen Duschwasserbedarf und aufgrund der Hygiene minimal zu dimensionierenden Warmwasserspeichern resultiert. So ergeben sich hohe Einsparpotenziale für eine auf diese Extrembedingungen ausgerichtete Anlagentechnik. Ohne Personenbewegung kein Warmwasserbedarf, sagte sich der TGA-Planer für das Friesenstadion in Fürstenwalde und verknüpfte die Signale von Bewegungsmeldern mit der Heizungsregelung.

Der Pelletsmarkt in Europa

Während in den skandinavischen Ländern Großanlagen mit KWK und Nahwärme bei der Ver-feuerung von Pellets dominieren, sind zum Beispiel in Deutschland und Österreich derzeit vorwiegend Kleinanlagen im privaten Bereich vorherrschend.

Holzkessel mit Stirlingmotor

Das Grundprinzip der äußeren Wärmezuführung des 1816 von Robert Stirling patentierten Heißluftmotors prädestiniert ihn für den Einsatz von Festbrennstoffen wie Holz und Holzpellets.

Fit für dichte Gebäudehüllen

Zur „Pellet 2004“ hat Paradigma Energie- und Umwelttechnik den ersten bauaufsichtlich zugelassenen Holzpellet-Kessel für raumluftunabhängige Betriebsweise vorgestellt. Produktmanager Dirk Flühe: „Damit ist unser Holzpellet-Kessel für Passiv- und Niedrigstenergiehäuser geeignet, wo wir in den kommenden Jahren ein hochdynamisches Wachstum erleben werden.“

Pelletofen im Niedrigst-energie- und Passivhaus

Ein neues Anlagenkonzept für die Beheizung von Niedrigst-energie- und Passivhäusern mit Pellets reduziert die Anlage auf Pelletofen und Warmwasser-bereiter. Bewusst wird sowohl auf Pufferspeicher als auch auf Solareinbindung verzichtet.

Software für Wärmepumpenanlagen

Auf dem 2. Forum Wärmepumpe, Solarpraxis AG, am 22. Oktober 2004 in Berlin, referierte Christa Hönig, WPsoft, wie mit der Software WP-OPT Wärmepumpen-heizungen effektiv geplant werden können.

„Mit dem richtigen Produkt am Markt“

„Die Wärmepumpenbranche ist mit dem richtigen Produkt auf dem Markt“, so lautete der allgemeine Tenor des 2. Forum Wärmepumpe vom 21. bis 22. Oktober in Berlin. Um den Aufwärtstrend deutlicher auszubauen, sind allerdings noch vielfältige Aufgaben zu erledigen.

Duales Sicherheitssystem

Mitarbeiter im Betrieb müssen die Gefahrenpotenziale im Zusammenspiel von Mensch, Maschine und Umwelt (er)ken-nen. Aus diesem Grund ist das Mitarbeiterbewusstsein bezüglich der Arbeitssicherheit des betrieblichen Arbeits-, Umwelt-, und Gesundheitsschutzes zu fördern. Sicherheit für den Einzelnen ist nur dann gegeben, wenn Arbeitssicherheit als lebensnotwendige Grundlage verstanden wird.

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