Inhaltsverzeichnis 02-2005

„Störfaktor Mensch“

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Wetterdaten und Planerforum

Terminkalender

Meldungen

Wachstum in Europa, Stau in Deutschland

Die Heizungsindustrie verzeichnet in Deutschland nach Jahren des Abschwungs eine zarte Marktbelebung. Nachdem 2003 der Abwärtstrend gestoppt werden konnte, verbuchte die Branche im vergangenen Jahr wieder leichten Zuwachs. Robert Donnerbauer befragte im Vorfeld der ISH 2005 Andreas Lücke, Geschäftsführer des BDH (Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energieund Umwelttechnik e. V.)

(R)evolution in der Planung

Zur Bearbeitung von Planungsaufgaben stehen heute unterschiedliche Werkzeuge zur Verfügung: CAD-Systeme zum Zeichnen und verschiedene Berechnungsprogramme zur Dimensionierung. Doch nur durch die Verwendung eines CAE-Werkzeugs (CAE: Computer Aided Engineering) können größere Einsparpotenziale erschlossen werden, bei gleichzeitiger Steigerung der Planungsqualität.

Software und Internet

Zentrum der kurzen Wege

Rund 75 Millionen Euro investiert DaimlerChrysler in den Neubau des Van Technology Centers in Stuttgart-Untertürkheim. Das neue Technologiezentrum bietet Arbeitsplätze für rund 1000 Mitarbeiter. Denen werden dann 41 Sanitäranlagen zur Verfügung stehen, die in nur drei Monaten erstellt wurden.

Sanierung kontaminierter Trinkwasserleitungen

Trinkwasserhygiene aus der Sicht der Regelwerke, der Sanie-rungspraxis und der Mikro-biologie beleuchtete im Dezember eine Gemeinschaftsveranstaltung von Carl Oettinger und Viega beim Großhändler Holtzmann & Sohn in Hannover.

Luftqualität als Rentabilitätsfaktor

Gebäude sind nicht nur hinsichtlich der Kosten zu optimieren, sondern es ist auch die Raumluft derart zu gestalten, dass sich die Raumnutzer wohl fühlen. Hierzu reicht es nicht aus, lediglich DIN-Normen für bestimmte Parameter zu erfüllen. Viel-mehr müssen thermische und olfaktorische Behaglichkeit im Wechselspiel berücksichtigt werden.

Raumlufttechnische Anlagen optimal gestalten

In Zeiten mit hohem Kostendruck sollte das Streben nach gesamtwirtschaftlichen Lösungen eigentlich selbstverständlich sein. Dennoch wird vielfach das Investitionsbudget zu Lasten der Anlagentechnik reduziert, obwohl viele Beispiele zeigen, dass optimierte RLT-Anlagen höhere Investitions-kosten schnell amortisieren. Leider speisen auch mangeln-des Fachwissen und unge-nügende Erfahrungen beim Anlagenplaner und -bauer einige der im Folgenden angesprochenen Beispiele.

Strahlende Heizung

Hallen lassen sich mit einer Strahlungsheizung Energie sparend beheizen und ohne raumbildende Maßnahmen unterschiedlich zonieren. Trifft die Wärmestrahlung auf einen festen Körper, wird diese absorbiert und in Wärme umgewandelt. Der Transport ohne Trägermedium erfolgt nahezu verlustfrei und führt nicht zu Wärmepolstern unter dem Hallendach, sondern zur Erwärmung am Ort des Bedarfs.

Ohne Marketing kein Markt für Wärmepumpen

Fast 90 % aller Wärmepumpenbesitzer sind mit ihrer Anlage nach einer Online-Befragung der Lechwerke AG sehr zufrieden. Verbesserungsbedarf sehen die Befragten bei der Koordination der Handwerksbetriebe. Die Betreuung über einen Ansprech-partner würde etwa zwei Drittel begrüßen. Die Wärmepumpen-branche hat offensichtlich die richtigen Produkte. Geringe Absatzzahlen mahnen aber, dass es an effektivem Marketing und kundengerechten Strukturen mangelt.

Komfortkriterien verbessern Hygiene und Wirtschaftlichkeit

Schlanke 16 Seiten hat die neue zweisprachige VDI-Richtlinie 6003 „Trinkwasser-erwärmungsanlagen – Komfort-kriterien und Anforderungen für Planung, Bewertung und Einsatz“. Dabei definiert sie nicht nur Standards beim Komfort, sondern setzt diese bei genauer Betrachtung auch für Trinkwasserhygiene und Wirtschaftlichkeit.

Vermeidbare Mängel

In der Region Hannover wurden kürzlich Nutzer von solarthermischen Anlagen befragt und die Installationsqualität vor Ort untersucht. Ergebnis der TESA-Studie: Die Anlagennutzer sind zufrieden und gut informiert. Die Installationsqualität ist erfreulich hoch und die Anlagen funktionie-ren. Aber es wurden auch typische Schwach-stellen aufgedeckt, die mangelnde Sorgfalt bei der Montage und fehlendes Bewusstsein für die Konsequenzen anzeigen.

Aus den Hochschulen

Eigentlich ein altes Eisen

Auch 125 Jahre nach der Patentanmeldung ist die Glühlampe noch weit verbreitet, obwohl es qualitativ und ökonomisch bessere Alternativen gibt.

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Technische Regeln haben bei der täglichen Ingenieursarbeit einen hohen Stellenwert. Zwar entbinden sie niemand aus der Verantwortung für eigenes Handeln, stellen aber eine wichtige Erkenntnisquelle für fachgerechtes Verhalten im Normalfall dar, in Sonderfällen können weitergehende oder einschränkende Maßnahmen geboten sein. Technische Regeln können durch Rechtsbezug, Verwaltungsvorschriften und Verträge zur verbindlichen Grundlage werden. Damit Sie die Übersicht behalten, stellt TGA Fachplaner im TGA-Bereich besonders relevante neue Publikationen quartalsweise zusammen.

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