TGA Energietechnik

TGA Ausgabe 11-2009

MAP-Wärmepumpen-Förderung

Zum Erlangen der Förderfähigkeit ist bei elektrisch angetriebenen Wärmepumpen eine Jahres­arbeitszahl von mindestens 4,0 bei Sole/Wasser- und Wasser/Wasser-Wärmepumpen im Neubau bzw. mindestens 3,7 im Gebäudebestand, bei Luft/Wasser-Wärmepumpen von mindestens 3,5 im Neubau bzw. 3,3 im Gebäudebestand nach VDI 4650 nachzuweisen.

Im Gebäudebestand (Heizungsmodernisierung) wird die Installation einer Luft/Wasser-Wärmepumpe in Wohngebäuden mit 10 Euro/m2 beheizter Wohnfläche und in Nichtwohngebäuden mit 10 Euro/m2 beheizter Nutzfläche gefördert. Die Förderung beträgt bei Wohngebäuden höchstens 1500 Euro je Wohneinheit. Die Förderung ist bei Gebäuden mit mehr als zwei Wohneinheiten und bei Nichtwohngebäuden auf 10 % der nachgewiesenen Nettoinvestitionskosten begrenzt. Diese Basisförderung ­beträgt für alle anderen Wärmepumpen (Wärmequellen) in Wohngebäuden 20 Euro/m2 Wohnfläche, in Nichtwohngebäuden 20 Euro/m2 beheizter Nutzfläche. Die Förderung beträgt bei Wohngebäuden höchstens 3000 Euro je Wohneinheit. Bei Wohngebäuden mit mehr als zwei Wohneinheiten und bei Nichtwohngebäuden ist die Förderung auf 15 % der nachgewiesenen Nettoinvestitionskosten für die Wärmepumpenanlage begrenzt.

In neu errichteten Wohngebäuden, für die ein Bauantrag vor dem 1. Januar 2009 gestellt bzw. Bauanzeige erstattet wurde, beträgt die Förderung für Luft/Wasserwärmepumpen 5 Euro/m2, jedoch höchstens 850 Euro je Wohneinheit und bei Wohngebäuden mit mehr als zwei Wohneinheiten und bei Nichtwohngebäuden maximal 10 % der nachgewiesenen Nettoinvestitionskosten. Diese Basisförderung beträgt für alle anderen Wärmepumpen 10 Euro/m2, jedoch höchstens 2000 Euro je Wohneinheit und bei Wohngebäuden mit mehr als zwei Wohneinheiten und bei Nichtwohngebäuden maximal 10 % der nachgewiesenen Nettoinvestitionskosten. Die Basisförderung bei Anlagen in neu errichteten Gebäuden, für die ein Bauantrag nach dem 31. Dezember 2008 ­gestellt bzw. Bauanzeige errichtet wurde, liegt 25 % darunter, um den gleichen Prozentsatz sind auch die Fördergrenzen reduziert.

Neben der Basisförderung können unter bestimmten Bedingungen weitere Förderbausteine beantragt werden.

Inhaltsübersicht

  1. Teil: Wie man die Jahresarbeitszahl erhöht
  2. Teil: MAP-Wärmepumpen-Förderung
  3. Teil: Parallel und teilparallel
  4. Teil: Christina Hönig
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› Jahresarbeitszahl (36%) › Normaußentemperatur (26%)

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