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TGA Ausgabe 01-2016

Kostenvergleich Sanierung zum Effizienzhaus 55 gegenüber Minimal-Instandsetzung


1 Kostenvergleich Sanierung zum Effizienzhaus 55 gegenüber Minimal-Instandsetzung

1 Kostenvergleich Sanierung zum Effizienzhaus 55 gegenüber Minimal-Instandsetzung

1 Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat bei einem vor zehn Jahren energieeffizient sanierten Haus von 1950 nachgerechnet und zeigt, dass sich die Sanierung zum Effizienzhaus gegenüber einer Minimal-Instandsetzung nach 20 Jahren finanziell rechnet. Der Energieverbrauch wurde um 80 % gesenkt. Andreas Kuhlmann, Geschäftsführer der dena: „Wir können anhand unserer zahlreichen Modellvorhaben zeigen, dass sich die Mehrkosten einer energetischen Sanierung über die Energieeinsparung refinanzieren. Voraussetzung ist, dass die energetischen Maßnahmen mit sowieso anstehenden Modernisierungs- und Instandhaltungsarbeiten gekoppelt werden.“ Bei dem Beispiel standen die Bauherren 2005 beim Kauf ihres Einfamilienhauses vor der Entscheidung, es für rund 43 000 Euro minimal in Stand zu setzen oder es umfassend zu einem KfW-Effizienzhaus 55 zu sanieren. Dafür erhielten sie rund 20 000 Euro Förderung, heute wären es rund 30 000 Euro. Die gesamten Kosten für die Sanierung zum Spitzenstandard lagen nach Abzug der Förderung bei rund 91 000 Euro – etwa 48 000 Euro mehr, als für die Minimal-Instandsetzung ohnehin nötig gewesen wäre. Nach zehn Jahren hat die Familie schon fast 25 000 Euro Heizkosten eingespart. Nach 20 Jahren werden sich so die Kosten für die Energieeffizienz bezahlt gemacht haben. www.dena.de

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› Minimalinstandsetzung (82%) › Spitzenstandard (45%) › Effizienzhaus (44%)

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