Inhaltsverzeichnis 07-2005

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„Ein unmoralisches Angebot“

Im letzten Jahr wurde der Verein „SHK- Kompetenzcenter für Planer und Architekten“ gegründet. Treibende Kraft für die Initiative war und ist der Geschäftsführer Technik des SHK-Fachverbands NRW, Hans-Peter Sproten. TGA Fachplaner sprach mit dem Gründungs-mitglied über das beispiellose Angebot, Ziele, Chancen und Perspektiven.

Großes Interesse an autarken Stromerzeugern

StromBrennstoffzellen- Heizgeräte werden in absehbarer Zeit wohl nicht die Bedeutung erlangen, die ihnen ursprünglich zugesprochen wurde. An einen zeitlich vorhersehbaren „Massenmarkt“, ähnlich dem der konventionellen Heizgeräte, glaubt heute kaum mehr einer der Anbieter. Allerdings zeichnen sich wirtschaftlich attraktive Nischenmärkte ab, bei denen der Verbraucher einen höheren Preis akzeptiert, z. B. für stromautarke Brennstoffzellen-Heizgeräte.

„In den Markt nur mit Förderung“

Nach dem Systemtest von sechs Brennstoffzellen-Heizgeräten Beta 1.5 im Labor will die seit 2002 zur Baxi Gruppe gehörende european fuel cell (efc) in den nächsten Monaten in den Feldtest gehen. Über den aktuellen Entwicklungsstand und die weiteren Schritte bis zur Markteinführung äußerte sich efc-Geschäftsführer Guido Gummert.

Dezentrale Kraftzwerge

Von außen geben sie sich kaum zu erkennen. In den Abmessungen einer Waschmaschine, eines Wandschranks oder eben eines wandhängenden Öl- oder Gas-Heizkessels werden kleine Mikro-KWK künftig Wärme und Strom produzieren. Einige Anlagen werden bereits angeboten, andere stehen kurz vor der Markteinführung.

CAD-Programm als Visitenkarte

In der „Software-Sammlung-Haustechnik“ (SSH) sind die Unternehmen Brötje, Buderus Deutschland, Kermi, KSB, Oventrop, Plancal, Uponor-Velta und Zehnder zusammengeschlossen, um für TGA-Planer und SHK-Betriebe technische Berechnungsprogramme kostengünstig anzubieten. Jetzt stellt der SSH-Kreis sogar eine kostenlose Vollversion des CAD-Basis-Programms zur Verfügung. TGA Fachplaner sprach mit Georg Hewelt, Produktmanager der Plancal GmbH, über die Ziele der Marketingaktion und den Markt für TGA/SHK-Software.

Software und Internet

Emissionshandel mit dem Energieausweis?

In einem Hochschulwettbewerb hatte die Initiative fenstermarkt-plus.de im letzten Jahr unter dem Motto „Klimaschutz und Marktwirtschaft – Neue Anreizinstrumente für den verringerten Energieverbrauch von Gebäuden“ den „Internationalen Fensterpreis 2004“ ausgeschrieben.1) Für seine schlüssige Darstellung, deren Schwerpunkt auf einer juristischen Analyse der Optionen einer Einbindung des Gebäudesektors in den Emissionshandel liegt, erhielt der Göttinger Doktorand Timo Hohmuth den mit 8000 Euro dotierten ersten Preis. Zurzeit prüft das Bundesumweltministerium in einer Machbarkeitsstudie die Tragfähigkeit des nachfolgend vorgestellten Konzepts.

Temperieren mit Flächen, Körpern und Strahlern

Bei den Raumheizflächen dominieren mittlerweile drei Trends. Zum einen werden Heizkörper bewusst als Gestaltungselemente eingesetzt. Im Kontrast dazu machen die Flächenheizungssysteme in Fußboden, Wand und Decke die Wärmeübertrager unsichtbar und die Räume „barrierefrei“. Auch halten sich die meisten Flächensysteme die Kühl- Option offen. Die neueste Entwicklung zeigte Kermi mit der seriellen Durchströmung bei mehrlagigen Heizkörpern: Mit dem Therm X2 wird erstmals das Werbeversprechen der Branche, beim Austausch von alten Heizkörpern Energie zu sparen, plausibel nachvollziehbar.

Mehr Wärme aus der ersten Reihe

Machten Heizkörper in den letzten Jahren eher durch Design, Anschlussdetails und Lackierung von sich reden, hat Kermi mit seinem neuen Therm-X2-Heizkörper jetzt die Durchströmung der mehrlagigen Ausführungen geändert. Äußerlich praktisch nicht von den Profil/Plan-Modellvorgängern zu unterscheiden, wird beim Therm X2 zunächst die Frontplatte vom Heizungswasser durchströmt und danach erst die hintere(n) Platte(n).

Sonnenwärme zum Kühlen

Solaranlagen zur thermischen Nutzung der Sonnenenergie werden bisher fast ausschließlich zur Trinkwassererwärmung, Heizungsunterstützung und Schwimmbadwassererwärmung eingesetzt. Neben diesen drei klassischen Anwendungen etabliert sich zurzeit ein weiteres Einsatzfeld: Thermische Solaranlagen liefern die (Antriebs-) Energie zur Gebäudeklimatisierung. Europaweit sind bereits über 50 Anlagen zur solaren Klimatisierung in Betrieb.

Bürogebäude mit Zukunft

1995 schuf die Bundesregierung im Rahmen des „3. Programms Energieforschung und Energietechnologien“ das auf zehn Jahre angelegte Förderkonzept „Energieoptimiertes Bauen“ mit den Teilkonzepten „Passive Solarsysteme“, „Solar-unterstützte Heizungs- und Lüftungssysteme“ und „Energie-optimierte Gebäude mit minimalem Energiebedarf“. Für das letztgenannte Teilkonzept wurde jetzt Bilanz gezogen.

Trinkwasserarmaturen und -anlagen

Bei Trinkwasserarmaturen setzen sich der Systemgedanke und die Kombination mehrerer Funktionen bis hin zur modular aufgebauten Multiarmatur fort. Prägend ist neben schneller Montage, Sicherheits- und Wartungsaspekten auch das Mega-Thema Trinkwasserhygiene. Nachrüstbare Funktionsmodule bei Wasser-zählern zur optimierten Verbrauchskostenerfassung werden zum Standard. Wasser-behandlungsanlagen setzen immer mehr auf chemiefreie Verfahren.

Bessere Luft durch UVC-BestrahlungVerringerung

Arbeitnehmer haben gemäß Arbeitsstättenverordnung § 5 einen Anspruch auf ausreichend gesundheitlich zuträgliche Atemluft am Arbeitsplatz. Neben Pilzen, Bakterien und Protozoen zählen prinzipiell auch Viren zu den Krankheitserregern des Menschen. Viren werden in der Hygiene- richtlinie VDI 6022 jedoch nur indirekt erwähnt.

Eine Anlage – mehrere Anlagen?

Immer wieder versuchen Auftraggeber die Degression der Honorartabellen nach HOAI durch die gemeinsame Abrechnung getrennter Anlagen zum Nachteil der Planer auszunutzen. Das Oberlandesgericht München – Zivilsenate in Augsburg – hat am 15. September 2004 zu einer honorarrechtlich bedeutenden und insbesondere für Planer der Technischen Aus-rüstung wichtigen Frage Stellung genommen.

BdHB

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