Inhaltsverzeichnis 03-2004

Inhalt

Wetterdaten und Planerforum

Terminkalender

Frische Briese mit Klima-Sonderschau

Etwa 600 Aussteller präsentieren sich vom 16. bis 20. März auf der 20. SHK in Essen mit einem umfassenden Angebot rund um die Themen Sanitär, Heizung und Klima. Über 60 000 Besucher werden an den fünf Messetagen erwartet. Neu ist die Sonderschau „Klima im Aufwind“, die über verschiedene Klimalösungen informiert.

Emissionshandel nimmt Gestalt an

Vor gut einem Jahr wurde die EU-Emissionshandelsrichtlinie verabschiedet. Im Mittelpunkt der Euroforum-Fachtagung am 26. und 27. November 2003 in Frankfurt stand der nationale Allokationsplan (NAP).

Innovativer Kälteträger aus Zuckerrüben

„Thermera ist ein Kälteträger, der auf einem natürlichen Stoff basiert. Dieser Kälteträger könnte einen Durchbruch bedeuten. Neben einem wesentlichen Umweltvorteil verringert dieses Medium auch den Energiekonsum.“, urteilte die fünfköpfige Jury aus unabhängigen Experten der Kälte- und Klimaindustrie und nominierte Thermera zum NVKL Cooltrophy 2003 des Niederländischen Kältefachverbands. Ende Januar interviewten wir die Thermera-Verantwortlichen vor dem Hintergrund der Markteinführung des umweltfreundlichen Kälteträgers in Deutschland.

In der Raumlufttechnik fehlen noch viele Grundlagen

Im Vorfeld zum 5. Symposium „Raumklima in der Wende“ am 26. März an der Fachhochschule München, sprach die TGA Fachplaner-Redaktion mit dem Organisator Prof. Dr.-Ing. habil. Dieter Liepsch, Laborleiter für Fluidmechanik im Studiengang Versorgungstechnik.

Beurteilungskriterien von Klima- und Lüftungsgeräten

Dezentrale Luftbehandlungsgeräte für Industrie und Gewerbe haben eine enorme Anwendungsbreite. Von der Luftbehandlung in Shops mit gehobener Ausstattung bis zu Produktionsräumen der chemischen Industrie mit aggressiver Atmosphäre ist die Einsatzpalette nahezu unerschöpflich. Um so mehr ist eine Reduktion auf die wesentlichen Beurteilungskriterien wichtig für die Kaufentscheidung.

Heizen mit Abwärme – Kühlen durch Befeuchtung

Zwei Jahre nach dem Start der ersten Solarzellenfertigung nahm die Q-Cells AG in Thalheim/Wolfen ihr neues Werk zur Herstellung von photovoltaischen Hochleistungszellen in Betrieb. Anders als in Werk I mit getrennter Heizungs-, Klima-, Kälte- und Rückkühlanlage wird in Werk II die Abwärme aus dem Herstellungsprozess der Photovoltaikzellen direkt zur Vorwärmung der Zuluft genutzt. Ein Novum: Ein großer Teil des Kältebedarfs für die Klimaanlage und die gesamte Rückkühlung des Prozesswassers wird durch adiabatische Kühlung erreicht. Heizkessel und Kältemaschinen gehen nur noch bei Betriebsunterbrechungen oder extrem warmen bzw. kalten Außentemperaturen in Betrieb.

Sorptionsgestützte Klimatisierung

Im Juni 2001 wurde die erste solar autarke sorptionsgestützte Klimaanlage in Deutschland bei der Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein (IHK-SO) in Freiburg in Betrieb genommen. Die vom Freiburger Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE konzipierte Anlage hat einen Nennvolumenstrom von 10 200 m3/h. Die thermische Antriebsleistung wird im Sommer ausschließlich von einem 100 m2 großen Solarluftkollektorfeld zur Verfügung gestellt.

Optimierung von Heizungsanlagen im Bestand

Zum Abschluss der fünfteiligen Serie zur Energieeinsparung im Gebäudebestand durch Optimierung der vorhandenen Heizungsanlagen wird die Wertanalyse als Entscheidungshilfe vorgestellt.

Neue Berechnung der Norm-Heizlast

Mit Inkrafttreten von EN 12 831 berechnen in Europa die CEN-Mitgliedsstaaten die Norm-Heizlast von Gebäuden nach einem einheitlichen Verfahren. Nationale Anhänge können regional unterschiedliche Randbedingungen, wie Temperaturrechenwerte und länderspezifische Bauweisen berücksichtigen und regeln das Aussehen der verbindlichen Berechnungsformulare.

Optimierte Nutzung oberflächennaher Geothermie

Die spezifische Entzugsleistung von Erdwärme über horizontale oberflächennahe Kollektoren steht im engen Zusammenhang mit der jeweiligen Bodenbeschaffenheit. Durch die gezielte Einleitung von Regenwasser und die damit einhergehende Erhöhung des Feuchtigkeitsgehalts, kann die Entzugsleistung gegenüber normalerweise anzutreffenden Bodenverhältnissen deutlich gesteigert und somit die Kollektorfläche minimiert werden.

Konzentration auf das Wesentliche

In den letzten Jahren sind Stimmen laut geworden, die wesentlich geringere Wirkungsgrade von Regenwasserfiltern und einen größeren Wartungsaufwand als angegeben reklamieren.

Sanitärinstallation – industriell vorgefertigt

Industriell vorgefertigte Sanitärinstallation und moderne, hoch flexible Trockenbaukonstruktionen ermöglichen es, den Bauablauf exakt zu planen und Belastungen und Einschränkungen für die Mieter zu minimieren.

Energiebedarf für verbesserte Energiebilanz

Die Nutzung von schwefelarmem Heizöl EL ist einerseits mit Energieeinsparungen auf der Verbraucherseite andererseits mit erhöhtem Energieaufwand und Emissionen bei der Herstellung verbunden.

Ölheizung –gut gerüstet für moderne Gebäude

Moderne Heizungstechnik ist ein Zusammenspiel verschiedener anlagentechnischer Komponenten zur Wärmeerzeugung und Warmwasserbereitung. In Abhängigkeit von den äußeren Gegebenheiten und den gewünschten Temperaturen im Inneren soll die Bereitstellung der Raumwärme umweltschonend, Energie und Platz sparend, komfortabel und preisgünstig sein.

Brennstoff aus Speiseresten

Das 2,6 Millionen Euro Forschungsprojekt der Biogasanlage Donaueschingen ist in der Energiebranche auf großes Interesse gestoßen. Die Besonderheit der vom ABB-Konzern finanzierten Pilotanlage steckt im „Futter“ für die Bakterien.

Software und Internet

Broschüren

Zugeschnittene Seminare ohne Ballast

Qualifikation, Schulung und Fortbildung von Mitarbeitern tragen zur Unternehmenssicherung und zum Unternehmenserfolg bei. Diese Erkenntnis muss aber auch über das Kerngeschäft hinaus auf alle Mitarbeiter übertragen werden. Gerade im Bereich Technische Gebäudeausrüstung haben es die Haus- und Betriebstechniker mit zunehmend komplexen Anlagen zu tun, deren Investition sich auch über verbesserte Effizienz im Betrieb refinanzieren muss. Welche Rolle das Fortbildungswerk Haus- und Betriebstechnik GmbH, FHB, bei der Qualitätssicherung einnehmen kann, erläuterte FHB-Geschäftsführer Martin Hummel dem BdHB-Pressesprecher Hans-Jürgen Kiecksee.

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