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05.09.2019
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Auf dem Stand der Technik – Neue Heizlast und Lüftungsnorm

Die Anwendung von Normen – den „anerkannten Regeln der Technik“ – ist für viele ein notwendiges Übel, um sowohl die Qualität gegenüber dem Kunden, als auch die notwendige Rechtssicherheit im sich immer schneller entwickelnden Bereich technischer Planungen zu erlangen. Softwareprogramme helfen hier, den Überblick zu bewahren, und ersetzen an vielen Stellen den klassischen „Blick ins Buch“.

Die EN 12831 ist 2017 auf europäischer Ebene erschienen. Die Norm beschreibt die notwendige Berechnung des Wärmebedarfs von Gebäuden, um auf dieser Basis z.B. Anlagenkomponenten wie Heizkörper, Fußbodenheizungen, Kessel etc. auslegen zu können. Es fehlte jedoch das deutsche Beiblatt zur europäischen Norm, damit diese verbindlich Anwendung in Deutschland finden kann.

Inzwischen ist die „neue Heizlast“ offiziell online verfügbar und besteht aus zwei Teilen: DIN EN 12831-1:2017-09 (Energetische Bewertung von Gebäuden) und DIN SPEC 12831-1:2018-10 (Verfahren zur Berechnung der Raumheizlast). Die DIN SPEC 12831-1 ist noch in der Entwurfsfassung, jedoch trotzdem schon anwendbar. Durch ständige Validierungen von Rechenkernen und viele Testberechnungen stellt Hottgenroth auch bei Neuerscheinungen von Normen verlässlich deren Umsetzung sicher. In „TGA Heizung 3D PLUS“ wurde die neue Norm bereits verbindlich umgesetzt. Aktuell ist die Software als ‚Angebot des Monats‘ erhältlich.

Rückblick zur Lüftungsnorm DIN 1946-6: bereits seit vielen Jahren besteht durch die DIN 4108-2 die Anforderung, dichte Gebäudehüllen zu erstellen. Seit Mai 2009 verlangt die DIN 1946-6, dass für jeden Neubau und jedes umfänglich sanierte Gebäude ein Lüftungskonzept entsprechend der Norm erstellt werden muss. Hier werden die Lüftungssysteme in freie und ventilatorgestützte Lüftungssysteme unterteilt, eine Kombination noch nicht definiert. In der Verordnung der seit März 2018 neuen Bundesregierung stehen jedoch auch wieder zentrale Forderungen wie das energieeffiziente Bauen und eine möglichst dichte Gebäudehülle.

Die neue DIN 1946-6 soll eine gesamtheitliche, umfassende Betrachtung ermöglichen, von der Planung bis zur Inbetriebnahme, unter Berücksichtigung von freier und ventilatorgestützten Lüftung sowie energetischer und bauphysikalischer Aspekte des Gebäudes. Sie liegt aktuell online in der Entwurfsfassung vor und soll noch vor Jahresende veröffentlicht werden.

Mit dem „Lüftungskonzept 3D PLUS“ kann der Anwender bereits heute nach kommender neuer Norm rechnen und auf Wunsch bis zur gesamten Wohnraumlüftungsplanung (mit Lüftungsplaner 3D PLUS) weiter arbeiten. Alle Programme sind als Einzelmodule verfügbar oder alternativ in der Komplettlösung für SHK-, TGA- und Bauplaner dem „ETU-Planer“ integriert. Eine Software Lösung für viele Aspekte der Neubau, Sanierungs- und Konzeptplanung mit einer einheitlichen und übergreifenden Gebäudeerfassung.

Gern erstellen wir Ihnen ein unverbindliches individuelles Angebot – vertrieb@hottgenroth.de.

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