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Bauminister fordern höhere HOAI-Honorare

Für eine Novellierung und Vereinfachung der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) bis zum Jahresende 2008 haben sich die Bauminister der Länder ausgesprochen. Der Erhalt der HOAI als verbindliche staatliche Regelung sei richtig. Sie müsse jedoch durch die Bundesregierung vereinfacht und praxistauglicher gemacht werden, fasste der Vorsitzende der Bauministerkonferenz, Nordrhein-Westfalens Bauminister Oliver Wittke, eines der Ergebnisse der 117. Bauministerkonferenz am 26. September in Gelsenkirchen zusammen.

Mehr Dialog gefordert
Ziel einer HOAI-Novelle müsse es unter anderem sein, verstärkt Anreize zum kostengünstigeren Planen und Bauen zu geben sowie den europäischen Vorgaben stärker gerecht zu werden. „Dazu bedarf es eines intensiven Dialogs mit den Interessenvertretern der Planerinnen und Planer durch die Bundesregierung“, sagte Wittke. Genau diesen Dialog hatte das zuständige Bundeswirtschaftsministerium massiv unterdrückt und war dann im April mit einem völlig untauglichem Entwurf in die Öffentlichkeit gegangen (Pure Provokation). Der Widerstand war danach so groß, dass der Entwurf zurückgezogen wurde (BMWi zieht HOAI-Entwurf zurück).

Honorare sollen bis Jahresende steigen
Für nicht länger hinnehmbar halten es die Bauminister zudem, dass die Honorare für Architekten und Ingenieure seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr angepasst wurden. „Bestandteil der von uns geforderten Reform der HOAI muss deshalb eine deutliche Erhöhung der Tafelwerte sein“, sagte Wittke. Sollte der Entwurf einer HOAI-Novelle bis Ende des Jahres nicht vorliegen, „dann hält die Bauministerkonferenz eine deutliche und kurzfristig umzusetzende Anhebung der Honorare für erforderlich.“ ToR

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