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TGA Ausgabe 09-2018

Primär verwendete Heizsysteme bei neu genehmigten Wohngebäuden

1 Bei den 2017 in Deutschland genehmigten neuen Wohngebäuden sind Wärmepumpen mit einem Anteil von 43 % erstmals das beliebteste Heizungssystem und haben nach Zahlen des Statistischen Bundesamts Gas (überwiegend Erdgas) als Energieträger von der langjährigen Spitzenposition verdrängt. Erdwärme macht bei den genehmigten Wohngebäuden 8 % aus, rund 35 % werden mit Umweltwärme aus Luft oder Grundwasser geheizt. Wärmepumpen lagen damit erstmals knapp vor Gas-Heizungen, die 42 % der Bauherren in ihrem neuen Wohngebäude einsetzen (wollen). Zu dem Wechsel dürfte neben einem allgemeinen Trend nach Auskunft des Bundesverbands Wärmepumpe (BWP) die Anfang 2016 verschärften energetischen Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) beigetragen haben. Wie groß der EnEV-Effekt ist, lässt sich am ehesten mit einem Vergleich der Jahre 2015 und 2017 abschätzen. 2015, dem letzten Jahr, in dem alle Gebäude noch nach EnEV 2014 genehmigt wurden, lag der Wärmepumpenanteil bei 31 % und damit deutlich hinter Gas (53 %). 2016 hingegen wurden sowohl Gebäude nach alter als auch nach neuer EnEV genehmigt. Um den Effekt der EnEV 2016 zu bewerten, ist der Vergleich der Zahlen aus 2017 und 2016 deshalb laut BWP ungeeignet. www.waermepumpe.de

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› EnEV-Effekt (46%) › Wärmepumpenanteil (40%) › Wohngebäude (33%)

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