TGA-Newsletter: 17-2009 | 18.12.2009

ANLAGENTECHNIK

„Wärmepumpe vor Misskredit schützen“

Die Verbraucherzentrale NRW hat nach einem Check von 130 Internetseiten verschiedener Wärmepumpenanlagen-Anbieter die dort entdeckte irreführende Werbung für Wärmepumpen angeprangert: „Nie mehr Heizkosten“ oder „Heizkosten auf ein Viertel reduzieren“ – so vollmundig werben Hersteller, Fachfirmen und Energieversorgungsunternehmen online. Von welchen Voraussetzungen Energie- und Kostenersparnisse abhängen und unter welchen Bedingungen Wärmepumpen die optimalen Werte einfahren – darüber sei in der Werbung jedoch häufig nichts zu erfahren.

„Gutgläubige Bauherren und Sanierer investieren dann oftmals in Anlagen, die in der Praxis weder die versprochene Energie noch Kosten einsparen“, moniert NRW-Verbraucherzentralenvorstand Klaus Müller. Mit einer interessanten Argumentation prüfen die Verbraucherschützer jetzt mögliche rechtliche Schritte, um irreführende Werbung für Wärmepumpen einzudämmen: „Wärmepumpen als ökonomisch und ökologisch sinnvolle Heizungsalternative dürfen nicht durch unlautere Werbeversprechen in Misskredit geraten.“ Einen zweiten Schatten wirft die Tatsache, dass die Branche nicht genügend gegen die schwarzen Schafe vorgeht und damit ihr Image gefährdet.  ToR

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