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Handwerkermarke

Handwerker als Marke

„Marketing im Handwerk. Abgrenzung vom Wettbewerb oder Geldverschwendung?“ Unter diesem Titel fand im Rahmen der SHK Essen die Auftaktveranstaltung des Handwerkermarke-Expertenforums statt. Unter der Moderation von Dirk Schlattmann, Chefredakteur der SBZ, diskutierten Bruno Schliefke, Präsident des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK), Franz-Dieter Gronau, Mitglied der Geschäftsführung von Oventrop, Peter Küpper, Geschäftsführer eines mittelständischen SHK-Betriebes in Bonn und Markenexperte Prof. Dr. Wilfried Leven die Chancen und Herausforderungen von modernem Marketing im Handwerk. Zentrale Frage: Wie kann sich der Innungshandwerker in einem stetig wandelnden, immer härter werdenden Markt positionieren und sich dadurch entscheidende Wettbewerbsvorteile sichern? Zum Auftakt der Diskussion wies Küpper darauf hin, dass der Handwerker sich heute als Marke verstehen und darstellen müsse, um erfolgreich am Markt bestehen zu können. Zudem sei es wichtig, dass der Handwerksbetrieb sich authentisch beim Kunden präsentiert, so wie es dem jeweiligen Verhalten des Betriebes am Markt entspricht. Schliefke betonte, dass für das Gros der Handwerksbetriebe, mit durchschnittlich fünf Mitarbeitern, Marketingaktionen besonders wichtig seien, die konkret umsetzbar und am Kunden orientiert sind. Beispielsweise biete der Zentralverband mit der Aktion „Wir checken für Deutschland“ den SHK-Innungsfachbetrieben ein professionelles Instrument zur Kundenbindung und Akquisition sowie einen Türöffner für Zusatzgeschäfte. Gronau führte in diesem Zusammenhang die Aktion „Sicherheit im Heizungskeller“ an. Hier habe man gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit dem Handwerk gemacht. Leven stellte fest, dass Marketing im Handwerk als ein existentieller Bestandteil des Betriebs verstanden werden müsse. Marketing, so Leven, sei die Betrachtung der Absatzseite, also das Bemühen um Kunden und Kundengewinnung und somit von zentraler Wichtigkeit. Leistungen des Betriebs, etwa die Qualität der Arbeit, würden oftmals als zu selbstverständlich vorausgesetzt und dem Endkunden nicht genügend kommuniziert.

http://www.handwerkermarke.de

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