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Marktdaten

BTGA-Barometer: In­ves­ti­tio­nen im Nicht­wohn­bau do­mi­nie­ren

Deckblatt des BTGA-Branchenbarometers Herbst 2026.

BTGA

Deckblatt des BTGA-Branchenbarometers Herbst 2026.

Im Rahmen des TGA-Wirtschaftsforums 2026 in Berlin präsentierte der BTGA – Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e.V. – die Ergebnisse seines aktuellen Branchenbarometers. Die Analyse zeigt: Der deutsche Hochbau wird weiterhin vom Nichtwohnbau geprägt, während sich der großvolumige Wohnbau langsam erholt.

Der Nichtwohnbau bleibt mit einem Bauvolumen von 78,9 Mrd. Euro im Jahr 2025 das dominierende Marktsegment des deutschen Hochbaus. Im Vergleich dazu lag das Investitionsvolumen im großvolumigen Wohnbau bei lediglich 10,8 Mrd. Euro. Die Prognose des BTGA für die Jahre 2026 und 2027 sieht jedoch einen Wendepunkt: Während die Investitionen im Wohnbau voraussichtlich steigen werden, wird im Nichtwohnbau mit einem Rückgang gerechnet.

Gebäudebestand im Fokus energetischer Maßnahmen

Rund zwei Drittel der Bauinvestitionen im Jahr 2026 entfielen auf den Gebäudebestand. Dabei waren die Investitionen im Nichtwohnbau mehr als sechsmal so hoch wie im großvolumigen Wohnbau. Insbesondere Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen technischer Anlagen spielen in diesem Segment eine zentrale Rolle.

Ein entscheidender Faktor ist die notwendige Verbesserung der Energieeffizienz von rund 2,2 Mio. Nichtwohngebäuden in Deutschland. Diese müssen bis 2045 klimaneutral werden, was ein erhebliches Marktpotenzial für energetische Sanierungsmaßnahmen eröffnet. Für 2027 prognostiziert der BTGA eine zunehmende Bedeutung von Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen im Nichtwohnbau, während der Neubau im Wohnbau an Dynamik gewinnen dürfte.

→ Branchenbarometer Herbst 2026

Quelle: BTGA / fl