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Mobile Wärme

Mobile Heizzentrale: Warm­was­ser für Ju­gend­zelt­la­ger

Mobile Heizzentrale mit 150 kW.

Enerent

Mobile Heizzentrale mit 150 kW.

Eine 150-kW-Heizzentrale von Enerent sicherte die Warmwasserversorgung für rund 400 Teilnehmende des THW-Jugendzeltlagers in Melle.

Vom 4. bis 11. Juli 2026 versammelten sich rund 400 Kinder und Jugendliche der THW-Jugend Bremen, Niedersachsen, zum Landesjugendzeltlager in Melle, Landkreis Osnabrück. Unter dem Motto „Technik verbindet. Lager vereint.“ standen Gemeinschaft, Workshops und die Abnahme von Leistungsabzeichen im Vordergrund. Für die benötigte Warmwasserversorgung der Duschanlagen setzte der Veranstalter auf eine mobile Lösung von Enerent.

Die Enerent Deutschland GmbH wurde mit der Bereitstellung der Warmwasserversorgung beauftragt. Zum Einsatz kam eine 150 kW starke mobile Heizzentrale. Diese wurde inklusive des gesamten Zubehörs wie Verbindungsschläuchen, Kupplungen, Kabeln und einem 500 Liter fassenden Trinkwasserspeicher nach Melle geliefert. Die Installation und Inbetriebnahme durch Enerent-Techniker erfolgte am Wochenende vor der offiziellen Eröffnung des Zeltlagers.

Effiziente und geräuscharme Warmwassererzeugung

Im Inneren der Heizzentrale sorgt ein Plattenwärmetauscher für die Wärmeübertragung vom Heizwasser auf das Duschwasser. Dabei bleiben die beiden Kreisläufe voneinander getrennt, was eine schnelle und sichere Erwärmung des Wassers ermöglicht. Der Trinkwasserspeicher stellte auch bei hoher Auslastung eine konstante Warmwasserverfügbarkeit sicher. Für einen reduzierten Geräuschpegel wurde die Heizzentrale zusätzlich mit einem mobilen Abgasschalldämpfer ausgestattet, um die Anwohner nicht zu beeinträchtigen.

Warmwassererzeugung mit mobiler Heizzentrale.

Enerent

Warmwassererzeugung mit mobiler Heizzentrale.

Bedeutung mobiler Energiesysteme im Katastrophenschutz

Mike Keller, Regionalleiter der Enerent Region Mitte und selbst als Brandinspektor sowie stellvertretender Ortsbrandmeister tätig, unterstreicht die Relevanz einer verlässlichen technischen Infrastruktur. Er betont, dass warmes Wasser zur Hygiene, Gesundheit und zum Wohlbefinden der Teilnehmenden und Einsatzkräfte beiträgt.

Mobile Energielösungen sind laut Keller nicht nur für Veranstaltungen relevant, sondern auch bei Einsätzen von Feuerwehr, THW und anderen Katastrophenschutzorganisationen ein wichtiger Bestandteil der technischen Infrastruktur. Sie ermöglichen die Versorgung von Notunterkünften, Bereitstellungsräumen oder Einsatzstellen mit Wärme und Warmwasser, wenn die reguläre Versorgung ausfällt oder kurzfristig nicht zur Verfügung steht. Dies schafft die notwendigen Voraussetzungen für einen funktionierenden Einsatzbetrieb und erlaubt es den Kräften, sich auf ihre Kernaufgaben zu konzentrieren. ■
Quelle: Enerent / fl