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TGA-Hersteller

Aschl eröffnet neuen Stand­ort in Wels

Aschl hat einen neuen Logistik- und Produktionsstandort in Wels eröffnet. In das Projekt investierte das Unternehmen rund 5,8 Mio. Euro.

Aschl

Aschl hat einen neuen Logistik- und Produktionsstandort in Wels eröffnet. In das Projekt investierte das Unternehmen rund 5,8 Mio. Euro.

Der oberösterreichische Edelstahlanbieter Aschl hat einen neuen Logistik- und Produktionsstandort in Wels eröffnet. Das Unternehmen investierte rund 5,8 Mio. Euro in das Projekt. Mit dem neuen Standort will der Hersteller Kapazitäten bündeln und Lieferprozesse beschleunigen.

Die neue Halle organisiert Fertigung, Lager und Versand zentral auf einer Fläche von 2400 m2. Sie bietet rund 1200 Palettenplätze und ein automatisiertes Kleinteilelager. Durch digitalisierte und weitgehend automatisierte Abläufe können Bestellungen nach Wareneingang innerhalb von 24 Stunden ausgeliefert werden. Die Anlage ist auf ein Versandvolumen von bis zu 900 Sendungen pro Tag ausgelegt.

Aktuell lagern am Standort rund 2 Mio. Einzelteile. Das Kleinteilelager ist modular konzipiert und kann von 16.000 auf 25.000 Lagerplätze erweitert werden. Die Kommissionierung erfolgt digital per Tablet. Innerbetriebliche Transportprozesse sind weitgehend automatisiert, was die Durchlaufzeiten bei standardisierten Aufträgen reduziert.

Produktsortiment und Eigenentwicklungen

Aschl agiert als Hersteller und Lieferant. Neben einem umfangreichen Lagersortiment fertigt das Unternehmen Komponenten selbst, darunter individuell konfigurierte Brunnenrohre. Am Standort stehen zudem rund 3000 m Entwässerungsrinnen zur Verfügung. Diese umfassen Lösungen für die Lebensmittelindustrie, Schwimmbäder oder den Weinbau. Zum Portfolio zählen die Badrinne „SPArin“ und die Parkdeckrinne „Securin“, beides Eigenentwicklungen.

Strömungslabor für Produktentwicklung

Am neuen Standort ist ein Strömungslabor geplant. Dort sollen Systeme der Entwässerungstechnik unter realen Bedingungen getestet werden. Das Wasser dafür wird aus einem unterirdischen Wasserbecken mit einem Fassungsvermögen von bis zu 300 m3 entnommen. Ziel der Untersuchungen ist die schnelle und rückstandsfreie Ableitung von Wasser.

Das insgesamt 24.000 m2 große Grundstück bietet Raum für schrittweise Erweiterungen. Der Ausbau ist langfristig angelegt und soll bedarfsgerecht in den kommenden Jahren erfolgen. ■
Quelle: Aschl / fl