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BDR Thermea Deutschland und der Konzernbetriebsrat haben sich auf einen Interessenausgleich und Sozialplan zur im Januar angekündigten Restrukturierung an den Standorten Rastede, Schweinfurt und Saerbeck verständigt. Für Kunden, Fachhandwerk und Servicepartner bedeutet die Einigung Kontinuität in der Betreuung.
Der Vertrieb von Wärmepumpen, Gasgeräten und Systemzubehör bleibt Kerngeschäft. Die Ersatzteilversorgung für SenerTec-Anlagen ist langfristig gesichert. Die technische Unterstützung bleibt in gewohnter Qualität erhalten.
Mitarbeiter und neue Perspektiven
In Verhandlungen konnte der Umfang der zu beendenden Arbeitsverhältnisse reduziert werden. Rund ein Viertel der ursprünglich geplanten Personalanpassungen wurde durch interne Versetzungen und weitere Maßnahmen gelöst.
Für Mitarbeiter, deren Stellen entfallen, richtet das Unternehmen eine Transfergesellschaft ein. Diese soll den Übergang in eine neue Beschäftigung fördern und begleiten. Gleichzeitig entstehen neue Arbeitsplätze im Servicebereich: Der Aufbau von 40 zusätzlichen Stellen in Service, Logistik und technischen Funktionen hat begonnen und schreitet voran. Die Umsetzung aller Maßnahmen ist bis April 2027 geplant.
Fokus auf Kerngeschäft und Service
Aliëtte van der Wal-van Dijk, Geschäftsführerin der BDR Thermea Deutschland, dankte den Arbeitnehmervertretern für die Verhandlungen und den ausscheidenden Mitarbeitern für ihr Engagement. Sie betonte, dass der Personalabbau trotz der Einigung notwendig sei und man sich der Auswirkungen bewusst sei. „Diese Vereinbarung bietet einen tragfähigen Weg für die zukünftige Entwicklung unseres deutschen Geschäfts. Wir werden uns nun darauf konzentrieren, die nächsten Schritte sorgfältig umzusetzen, noch enger an unsere Kunden und Partner heranzurücken und, neben dem Vertrieb technologisch hochwertiger Heiztechnik, den Service sowie die Ersatzteilversorgung als wesentlichen Bestandteil unseres zukünftigen Angebots zu stärken“, so van der Wal-van Dijk. ■
Quelle: BDR Thermea / fl