Inhaltsverzeichnis 06-2004

„Unternehmer der eigenen Talente“

Inhalt

Wetterdaten und Planerforum

Terminkalender

Meldungen

Ölheizung im Miniformat

Heutige wandhängende Öl-Brennwertgeräte zeichnen sich aufgrund ihrer kompakten Bauweise durch einen geringen Platzanspruch aus. Dass es noch eine Nummer kleiner geht, hat das Institut für wirtschaftliche Oelheizung e. V., IWO, auf den SHK-Frühjahrsmessen in Essen und Nürnberg mit einer Entwicklungsstudie gezeigt.

„Absolut zufrieden“

Einen „außerordentlich guten Messeverlauf“ vermeldeten viele der 562 Aussteller auf der IFH/Intherm vom 21. bis 24. April. Ein deutliches Plus bei den Besucherzahlen und die positive Stimmung bei Anbietern und Fachbesuchern setzten damit einen Gegenpol zu der vorherrschenden Einschätzung unabhängiger Branchenbeobachter nach einer sich fortsetzenden Talsohlenwanderung.

Rüstzeug zum Energie sparen

Zwar schätzen die Aussteller die Branchenkonjunktur besser ein als noch vor zwei Jahren, optimistisch sind aber nur die Entscheider aus dem Ausland. So verwundert es nicht, dass der Besucherzuwachs ausschließlich auf internationales Publikum zurückzuführen ist. Lichtblicke sah die Haus- und Gebäudeautomations-Branche in der gestiegenen Entscheidungskompetenz bei den Fachbesuchern.

Nüchterner Pragmatismus weicht Marketing-Euphorie

Nach der Auswertung der ersten Feldtests von Brennstoffzellen-Heizgeräten stellt sich die Branche auf eine Verzögerung bei der Markteinführung von mindestens fünf Jahren ein. Der Grund sind Leistungsverluste der Brennstoffzellen-Stacks, zu geringe Standzeiten sowie ein zu hoher Eigenstromverbrauch für periphere Einrichtungen. Dennoch ist die Branche überzeugt, dass die Probleme lösbar sind und bis spätestens 2010 die Massenproduktion beginnt. Vom 19. bis 24. April präsentierten im Rahmen der Hannover Messe „Energy“ in Halle 13 auf dem Gemeinschaftsstand „Hydrogen+FuelCells“ (H2/FC) über 100 Aussteller und Forumsteilnehmer Ideen, Produkte und Trends.

Klimaoffensive

Daikin hat sich für dieses Jahr viel vorgenommen: Die konsequente Erschließung des Klima-Privatmarktes. Basis der Offensive und Initialzündung für einen erhofften Schneeballeffekt bildet dazu die verkäuferische Initiative beim Privatkunden vor Ort durch spezielle Fachberater von Daikin. Nach dieser professionellen Verkaufs- und Marketingunterstützung sollen sich die installierenden Fachfirmen dann in dem bisher brachliegenden Marktsegment Klima-Privatmarkt eigenständig bewegen.

OP-Klimatisierung braucht neues Regelwerk

OP-Deckenfeldgrößen und OP-Luftmengen, die sich aus den Mindestforderungen der geltenden DIN 1946/4 ergeben, können zu erheblichen Hygieneprobleme führen, wie zahlreiche Untersuchungen dokumentieren.

Pufferbehälter für Kaltwasseranlagen

In der Regel statten Lieferanten von Kaltwassersätzen ihre Aggregate mit Pufferbehältern aus. Vergleiche verschiedener Fabrikate zeigen, dass bei gleichen technischen Voraussetzungen die Größen der Pufferbehälter erheblich voneinander abweichen. Im Allgemeinen nimmt der Anlagenbauer diese Tatsache als gegeben hin. Auf das Anlagengewerk bezogene Temperaturdifferenzen bleiben später häufig ungeklärt. Die Qualität der Anlage wird jedoch in Mitleidenschaft gezogen.

Raumschiff mit zweiter Haut

Direkt neben dem Amsterdamer Autobahnring wurde Ende 2002 der neue Hauptsitz der ING Unternehmensgruppe fertig gestellt. Der durch die Architekten Roberto Meyer und Jeroen van Schooten entwickelte Gebäudekomplex bietet auf zehn terrassierten Geschossen eine offene Bürolandschaft für rund 400 Mitarbeiter. Die futuristisch anmutende, doppelte Glasfassade schafft dabei die Grundlage für ein intelligentes Konzept zur Gebäude-Klimatisierung mit unterirdischer Energiespeicherung.

Bad und Armaturen

Lebensraum Bad. Keine Messe, die nicht neue Ideen transportiert. Freiräume. Entspannung. Wellness. Komfort. Veränderung im Extremen. Aktivierung von Glückshormonen. Licht. Höhenvariabel. Materialien und Oberflächen. Farbe. Potenzial für Traumbäder.

Durchbruch für Öl-Brennwert

Als erstes Unternehmen der Mineralölbranche bringt Shell in Deutschland ein schwefelarmes Heizöl auf den Markt, das in Zusammenarbeit mit Buderus, Viessmann und Weishaupt entwickelt wurde. Diese Heizölqualität soll jetzt der Öl-Brennwerttechnik zum Durchbruch verhelfen, aber auch für jede bestehende Ölheizung geeignet sein.

Wie viele Protokolle braucht die Gebäudeautomation?

Auch in der Gebäudeautomation entwickeln sich die Funktionsprinzipien und Systemstrukturen angetrieben durch technologische Innovationen, durch kundenseitige Anforderungen und nicht zuletzt durch die wirtschaftlichen Interessen der Anbieter. Der Siegeszug der Bustechnik in ihren unterschiedlichsten Ausprägungen hat in den letzten Jahren zu rasanten Veränderungen geführt. Hierarchisch, flach, zentral, dezentral – oder von jedem etwas? Wie viele Protokolle braucht die Gebäudeautomation? Und wie passt dazu Ethernet/IP?

Konzentration auf offene Standards

Aus einer mittlerweile fast vergessenen Masse von rund 50 Protokollen haben sich für die individuelle Gebäudeautomation LON, BACnet und EIB/KNX herauskristallisiert. Teilweise noch laufende Normungsvorhaben internationalisieren diese Standards. Etabliert haben sie sich bislang aber meist nur mit regionaler oder länderspezifischer Ausprägung. Und in der Anwendung weichen Entwicklungssprünge einst gedachte Grenzen der Systeme kontinuierlich weiter auf.

Erfolgskontrolle und Anlagenmonitoring

Die Solaranlage der Stadtklinik Baden-Baden wurde im Rahmen des Förderkonzepts Solarthermie-2000 intensiv vermessen, analysiert und optimiert. Kontinuierliche Anlagenüberwachung führt zu einer hohen Anlageneffizienz; auch dadurch, dass Störungen frühzeitig erkannt werden können.

Gratwanderung mit Haftungsrisiko

Regelmäßig werden planende und beratende Architekten und Ingenieure von ihrem Auftraggeber mit Fragen allgemeiner Rechtsberatung oder über das Verwaltungsverfahren (Genehmigungsverfahren) bis hin zu Fragen des Steuerrechts konfrontiert. Doch selbst wenn sie diese Rechtsfragen aus eigenem Wissen beantworten können, sind sie möglicherweise aus berufsrechtlichen Gründen dazu nicht befugt und gehen zusätzlich ein Haftungsrisiko ein.

Software und Internet

Barrierefrei auch im Notfall

Barrierefreies Bauen ist ein zurzeit viel diskutiertes Thema. Barrieren im Alltag sind für viele Menschen ein ärgerliches Hindernis, in Notfallsituationen sind sie lebensgefährlich.

Broschüren

Vorschau

 
tga Wissenscheck

Testen Sie Ihr Wissen
und lernen Sie dazu!

Jetzt Wissen checken
tga Medienpartner