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07.06.2017
Stiebel Eltron

2016: Stiebel Eltron wächst um 9,9 %

Stiebel-Eltron-Geschäftsführung: Dr. Kai Schiefelbein (links) und Dr. Nicholas Matten. (Quelle: Stiebel Eltron)
Stiebel-Eltron-Geschäftsführung: Dr. Kai Schiefelbein (links) und Dr. Nicholas Matten.

Stiebel Eltron, Holzminden, hat 2016 den Markenumsatz um 9,9 % auf 478 Mio. Euro gesteigert und das prognostizierte Wachstumsziel von 8 % übertroffen.

Aufgeschlüsselt nach Produktgruppen lag das Wachstum bei Lüftungsgeräten mit einem Plus von 41,3 % (auf 53 Mio. Euro) an der Spitze, gefolgt von Wärmepumpen (+10,5 % auf 121 Mio. Euro) und Geräten zur Trinkwassererwärmung (+6,4 % auf 261 Mio. Euro). Das starke Wachstum im Lüftungssektor basiert auch auf der Übernahme von LTM.

In den Regionen legte der Bruttoumsatz im deutschen Heimatmarkt um 12,8 % auf 273 Mio. Euro zu. In Nord- und Südamerika verzeichnete das Unternehmen mit 19 Mio. Euro ein Plus von 18,8 % und in der Region Asien-Pazifik mit 56 Mio. Euro einen Zuwachs von 12 %. Europa ohne Deutschland stieg um 1,8 % auf 114 Mio. Euro.

„Das Betriebsergebnis von Stiebel Eltron wurde 2016 gegenüber dem Vorjahr um 97,5 % gesteigert“, berichtet Dr. Nicholas Matten, Geschäftsführer Vertrieb, Marketing und Finanzen. „Erneuerbare Energie ist der richtige Weg. Wir haben den Vorteil, dass wir im Zuge der Dekarbonisierung des Heizungsmarkts keine Produktbereiche ersetzen müssen. Unsere grüne Technik, die heute den Cashflow generiert, ist zukunftsorientiert.“

Dr. Kai Schiefelbein, Geschäftsführer Technik, Einkauf und Personal bei Stiebel Eltron: „Wir sind vielen unserer Wettbewerber voraus, weil wir nicht wie andere Anbieter auf traditionelle Produkte, die fossile Endenergieträger nutzen, Rücksicht nehmen müssen. Das größte Risiko für das Zukunftsgeschäft in Deutschland ist der Energiepreis. Der Strom muss von steuerlichen Lasten und Umlagen befreit werden. Ansonsten verhindert die Politik durch politisch geschaffene Kostenhürden, dass der Kunde auf grüne Energietechnik umsteigen kann.“ Für 2017 erwartet das Unternehmen eine stabile Inlandsnachfrage und positive Geschäftspotenziale im Ausland – insbesondere in Europa und Asien. ■

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