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28.01.2010
Umfrage

Bauschaffende beurteilen Wärmegesetz positiv

Ein Jahr nach dem Inkrafttreten des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) ziehen Bauunternehmen sowie Planungs- und Architekturbüros eine insgesamt positive Bilanz: Etwa zwei Drittel der Neubauten wurden von ihnen im vergangenen Jahr mit einer Heizungsanlage (Grafik) auf Basis erneuerbarer Energien ausgestattet. Ein Drittel der Neubauten erhielt stattdessen die im Gesetz vorgesehenen Ersatzmaßnahmen, etwa eine höhere Wärmedämmung oder den Anschluss an ein Wärmenetz (Grafik). Das geht aus einer aktuellen Umfrage von tns emnid hervor.

Im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien wurden 500 Bauunternehmen, gewerbliche Bauträger sowie Architektur- und Planungsbüros zu ihren Erfahrungen im ersten Geltungsjahr des EEWärmeG befragt. Seit Anfang 2009 verpflichtet es Bauherren, einen Mindestanteil des Wärmebedarfs aus Sonnenenergie (mindestens 15 %) bzw. aus Biomasse (mindestens 50 %) bzw. Erd- oder Umweltwärme (mindestens 50 %) zu decken. Alternativ erkennt das Gesetz auch zusätzliche Dämmmaßnahmen oder die Wärmeversorgung aus Fernwärmenetzen, Abwärme oder Kraft-Wärme-Kopplung an.

Solarthermieanlagen machten 2009 mit 39 % den größten Anteil der verwendeten Heizungstechnik aus (Grafik). Dahinter folgen erdgekoppelte Wärmepumpen (27 %), Umweltwärme aus Luft oder Wasser (14 %), Holz- und Pelletheizungen (14 %) sowie Biogas- (5 %) und Pflanzenöl-Heizungen (0,9 %). Als Ursachen für eine Entscheidung für Ersatzmaßnahmen geben 41 % der Befragten Kostengründe an, 21 % verweisen auf die Beschaffenheit oder den Standort des Gebäudes. ToR

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