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VDI will Klimawandel profitabel gestalten

Der VDI hat auf seinem 24. Deutschen Ingenieurtag am 5. Mai einen Acht-Punkte-Plan zum aktiven Handeln gegen den Klimawandel gefordert:

  1. Höhere Investitionen in die Forschung und Entwicklung effizienter und CO2-armer Technologien.
  2. Konsequente Umsetzung des globalen CO2-Handels, um Investitionen in CO2-arme Technologien zu fördern.
  3. Abbau von Handelsbarrieren für Umwelttechnologien.
  4. Einführung einer Prämie für besonders effiziente Nutzung von Systemen.
  5. Förderung von Systemen, die die Transparenz für Verbraucher verbessern.
  6. Steuerliche Vorteile für verbrauchs- und CO2-arme Mobilität.
  7. Stärkere finanzielle Förderung der Gebäudesanierung.
  8. Förderung und Entwicklung von effizienteren Wasserverteil- und -aufbereitungssystemen.

Dazu präsentierte VDI-Präsident Prof. Bruno O. Braun eine neue Studie zur Ressourceneffizienz. „Um unsere Klimaziele zu erreichen, brauchen wir Weitsicht und Mut“, so Braun. Nach Ansicht des VDI birgt der Klimawandel aber auch enorme wirtschaftliche Chancen. „Jede dritte Solarzelle und jedes zweite Windrad kommen aus Deutschland. Deutschland ist schon heute Exportweltmeister in der Umwelttechnik“, sagte Braun. „Die gute Position müssen wir ausbauen, denn bis 2020 wird sich weltweit der Umsatz bei Umwelttechnik verdoppeln. Deutschland muss zum Leitmarkt für Ressourceneffizienz werden.“

Mit Ressourceneffizienz Klimaziel erreichen
Die VDI-Studie „ Mit Ressourceneffizienz Klimaziel erreichen “ verdeutlicht, dass Ressourcen - wie etwa Erdöl und Wasser - künftig geschont werden können, ohne dass die Lebensqualität nachhaltig eingeschränkt wird. „Wenn wir das CO 2 -Ziel der EU bis 2050 erreichen wollen, brauchen wir ab heute alle zehn Jahre eine Verdopplung der CO 2 -Effizienz“, verdeutlichte Braun. „Ingenieure sind hier die treibende Kraft. Ihre Innovationen können helfen, die Erderwärmung auf moderate 2°C zu begrenzen.“ ToR

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