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Referenzprojekt

Abluftka­min für Au­to­mo­bil­pro­duk­ti­on

Ein 16,65 m hoher Lüftungsturm der BerlinerLuft. Technik GmbH leitet in einem neuen Komponentenwerk eines deutschen Automobilherstellers gefilterte Emissionen ab.

Für die individuellen Anforderungen des Kunden fertigte die BerlinerLuft. Technik GmbH eine Sonderkonstruktion zum Absaugen schädlicher Emissionen an.

BerlinerLuft. Technik

Für die individuellen Anforderungen des Kunden fertigte die BerlinerLuft. Technik GmbH eine Sonderkonstruktion zum Absaugen schädlicher Emissionen an.

In der industriellen Fertigung erfordern Schneid- und Schweißarbeiten mit CO2-Lasern und Lasercuttern entsprechende Absaug- und Filteranlagen. Ein solches Lüftungssystem realisierte der Systemanbieter für ein neues Komponentenwerk eines deutschen Automobilherstellers. Die gefilterte Abluft wird dort über einen speziellen Lüftungsturm ins Freie geleitet.

Konstruktion des Abluftkamins

Der 16,65 m hohe Lüftungsturm, hier noch mit einem Provisorium zum Schutz der Dachöffnung vor Witterungseinflüssen während der Montage, ragt 10 m über das Dach hinaus.

BerlinerLuft. Technik

Der 16,65 m hohe Lüftungsturm, hier noch mit einem Provisorium zum Schutz der Dachöffnung vor Witterungseinflüssen während der Montage, ragt 10 m über das Dach hinaus.

Der Abluftkamin ist 16,65 m hoch und ragt 10 m über das Hallendach. Diese Sonderkonstruktion wurde im RegionalCenter Süd der BerlinerLuft. Technik GmbH in Obertaufkirchen gefertigt.

Der Turm besteht aus Edelstahl 1.4301, hat einen Durchmesser von 70 cm, eine matt gebeizte Oberfläche und eine Wandstärke von 3 mm. Er wurde vollständig in einem Stück gefertigt, ohne Flanschteilung. Die gefilterte Abluft gelangt über eine seitliche Leitung mit 500 mm Durchmesser im 90°-Winkel in den Kamin. Ein integrierter Ablaufboden fängt Flüssigkeiten auf und leitet diese über ein seitliches Entwässerungssystem ab.

Montage und statische Sicherung

Die Montage des Lüftungsturms erfolgte mittels Kran durch das Hallendach. Ein Kaminbauunternehmen installierte den Turm auf einem sogenannten Königsstuhl. Dieser leitet die horizontalen Kräfte aus Wind und Betrieb in die Gebäudestruktur ein. Vertikale Lasten werden über die Bodenplatte ins Fundament übertragen.

Mehrere seitliche Längssteifen erhöhen die Stabilität des Systems. Am Turmkopf ist ein Flüssigkeits-Schwingungsdämpfer installiert, der Windkräften entgegenwirkt und Schwingungen reduziert. Ein abnehmbares Vogelschutzgitter am oberen Ende verhindert das Eindringen von Vögeln. ■
Quelle: BerlinerLuft. Technik / fl