Weishaupt
Baugrund Süd setzt bei seinem neuen Verwaltungsgebäude auf ein zukunftsweisendes Energiekonzept. Tiefe Erdsonden und Sole-Wasser-Wärmepumpen mit natürlichem Kältemittel R290 übernehmen Heizung und Kühlung.
Das zur Weishaupt-Gruppe gehörende Unternehmen Baugrund Süd hat am Hauptsitz in Bad Wurzach ein weiteres Verwaltungsgebäude fertiggestellt. Wie das bestehende Gebäude wurde auch dieser Bau nach dem KfW-40-Energieeffizienz-Standard errichtet.
Zukunftsweisendes Energiekonzept
Das Energiekonzept des Gebäudes basiert auf Geothermie. Dafür sind drei Erdsonden mit einer Tiefe von jeweils 400 m installiert. Diese Sonden speisen drei Sole-Wasser-Wärmepumpen vom Typ Weishaupt Geoblock WGB 20. Als Kältemittel kommt das natürliche Propan (R290) zum Einsatz. Ein Vorteil der tiefen Erdsonden ist der geringe Platzbedarf bei gleichzeitig hoher Entzugsleistung.
Heizen und Kühlen effizient gelöst
Die Wärmepumpen sind für die Beheizung des Gebäudes zuständig. Die Kühlung erfolgt passiv über die Erdsonden. Nach deren Regeneration kühlt ein von Baugrund Süd errichteter, bestehender Brunnen mit 16 m Tiefe und einer Leistung von 4,5 l pro Sekunde. Auf dem Flachdach ist zudem eine Photovoltaikanlage mit rund 75 kWp Leistung installiert.
Integriertes System und Kompetenznetzwerk
Die gesamte technische Gebäudeausrüstung wird durch Regelungstechnik von Neuberger gesteuert, ebenfalls ein Unternehmen der Weishaupt-Gruppe. Das neue Kompetenzzentrum bietet Raum für 80 Arbeitsplätze. Es wird von zwei Tochtergesellschaften der Baugrund Süd genutzt, die in den Bereichen Geotechnik, Baugrunderkundung, Bodensanierung, Gebäuderückbau und Wasserhaltung tätig sind. Auch die Erdenergie Management GmbH, ein auf Geothermie spezialisiertes Planungsbüro, wird dort ansässig sein. Diese Konzentration schafft ein Netzwerk von Fachkompetenzen. ■
Quelle: Weishaupt / ml
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