Inhaltsverzeichnis 08-2005

Entwicklungshilfe

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Wetterdaten und Planerforum

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Meldungen

Solarer Brutkasten

Der Ansturm auf Europas größte Solarfachmesse hält unvermindert an. Vom 23. bis 25. Juni kamen 19 000 Besucher (2004: 15 400) aus mehr als 60 Ländern zur Intersolar, was einem Zuwachs von 26 % (2004: 25 %) entspricht.

Solarenergie in Pulverform

Forscher des Paul Scherrer Instituts und der ETH Zürich produzieren umweltschonend einen metallischen Brennstoff. Dazu wird die Sonneneinstrahlung über Spiegel konzentriert und in einen Reaktor geleitet, in dem Zinkoxid zu Zink reduziert wird.

Klimatisierung umsonst

Einen exklusiven Ort hatte sich Daikin Airconditionig Deutschland für die Präsentation seiner VRV-Projektstudie ausgesucht. Anfang Juni war der Hockenheimring Kulisse und Rahmenprogramm des 1. Deutschen Daikin-Planertags. Für Gesprächsstoff unter den Klimaexperten sorgte unter anderem die Verbrauchsauswertung in einem zum Heizen und Kühlen nur mit VRV-Technik ausgestatteten Bürogebäude im rechnerischen Vergleich mit einem konventionellen Heizsystem.

Bremsmanöver auf der Zielgeraden

Nach der Neuwahlankündigung am Abend der Landtagswahl in NRW ist der Terminplan für den Energieausweis nicht mehr einzuhalten. Zwar wurde als wichtige Voraussetzung vor der Sommerpause noch das Energieeinsparungsgesetz geändert, doch der EnEV-Referentenentwurf kommt erst im Herbst.

„Die Zukunft heißt Effizienz“

Mitte Juni hatte die Initiative Kupfer zum Fachpressegespräch eingeladen. In diesem Jahr wurde über „Heizung und Energie – Was bringt die Zukunft?“ diskutiert.

Geschäftsfeld Optimierung?

Jahrelang galt das Auswechseln von Komponenten als einzige Möglichkeit über die (Heizungs-)Anlagentechnik Energie einzusparen. Das interdisziplinäre Forschungs- und Qualifizierungsprojekt Optimus1) zeigt jetzt einen alternativen Weg für Bestandsanlagen auf und belegt gleichzeitig, dass eine nicht richtig eingestellte Heizungsanlage unmerklich Energie verschwendet.

Fokus auf Holz und Holzpellets

Auch bei deutlich steigenden Verkaufszahlen von Holzpellet- und Scheitholz-Kesseln drohen langfristig weder Brennstoffverknappung noch überproportionale Preisanstiege. Beim Windhager-Fachpressegespräch Ende Juni standen Marktzahlen und neue Produkte im Fokus.

Barrierefreier Blickwinkel

Trotz derzeitiger Einführung der DIN 18 0301) als Ersatz für die einschlägigen Normen DIN 18 0242) und 18 0253) fand sich auf der ISH (noch) keine zentralisierte Präsentation „Barrierefreier Sanitärraum“. Obwohl barrierefreies Bauen schon länger das Zweckraumimage überwunden hat und heute mehr denn je zur Leitlinie einer Badplanung gehört und auch unter Komfortaspekten immer neue Blickwinkel aufzeigt. So musste der Interessierte immerhin sieben Hallen „Erlebniswelt Bad“ beackern, um einen Überblick über barrierefreie Neuheiten im Sanitärbereich zu erlangen. Hier einige ausgewählte Produkte.

Gesamtlösungen und Service als maßgebliche Erfolgsfaktoren

Mit einer Optimierung der Dienstleistungsstrukturen zur Erbringung umfassender Dienstleistungen in der Gebäudetechnik und -sicherheit und der Entwicklung von Remote Services reagiert Siemens Building Technologies auf die weltweit steigende Nachfrage nach internetbasierten Dienstleistungen, einheitlichen Systemplattformen, Energie sparenden Maßnahmen und steigenden Sicherheitsbedürfnissen.

Effizienz ist Programm

Seit mehreren Jahren werden Behörden zu bürger-orientierten Dienstleistungsunternehmen umgebaut. Die Stadt Offenburg bezog in diesen Entwicklungsprozess auch zahlreiche Gebäude mit ein.

Praxistauglichkeit wird Entscheidungsmerkmal

Sensoren für Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen werden fast ausschließlich nach dem Anschaffungspreis und weniger nach den Lebenszykluskosten bestimmt. Dabei wird übersehen, dass die Folgekosten vermeintlich preisgünstiger Fühler die Anschaffungskosten oft um das Vielfache übersteigen. Bereits beim Inbetriebnahmeprocedere zeigen sich die Vorteile eines speziell für die praktischen Anforderungen der HLK-Technik entwickelten Fühlersortiments: Die Inbetriebnahme lässt sich bedeutend verkürzen, insbesondere wenn die Gebäudeautomation mit einbezogen wird.

Standardfunktionen bereits integriert

Bei der Gebäudeautomation setzt sich der Trend fort, Regler bereits mit Standardfunktionen auszurüsten. Die Anbieter werben mit einer dadurch wesentlich vereinfachten Inbetriebnahme und niedrigeren Engineeringkosten. Daneben gehört die Web-Fähigkeit schon fast zum Standard. Messgeräte avancieren zu Multitalenten bzw. durch die Verwendung mehrerer Sensoren zu Multifunktionseinheiten. Insgesamt versprechen die Entwicklungen mehr Komfort für die gesamte Wertschöpfungskette.

Firmenübergreifende Gebäudeleittechnik

Mit offenen Bussystemen/Kommunikationsprotokollen kann heute eine neue Gebäudeautomation auch auf der Basis mehrerer MSR-Fabrikate kostenneutral erstellt werden. Die Zusammenführung kleinteilig im Bestand verteilter MSR-Anlagen mehrerer Hersteller in eine übergeordnete Leittechnik ist mit diesen Technologien aber aufwendig. Einfacher geht es mit dem m//control-Konzept durch offengelegte Herstellerprotokolle.

Broschüren

Anrechenbare Bausubstanz

Vorhandene Bau-(Anlagen)- substanz, die technisch oder gestalterisch mitverarbeitet wird, ist bei den anrechenbaren Kosten gemäß HOAI § 10 Abs. 3a angemessen zu berücksichtigen. Dabei kommt es insbesondere auf die spezielle Leistung des Architekten oder Ingenieurs für die Mitverarbeitung an.

Nachrüstpflichten beachten

Uneffiziente Heizungsanlagen sind kein Kavaliersdelikt. Vor dem Hintergrund unnötig „verheizter“ Betriebskosten, steigender Energiepreise und demnächst rechtlich bindender Fristen ist der Anlagenaustausch bzw. die Nachrüstung bestimmter Anlagenteile bereits deutlich vor dem Fristablauf wirtschaftlich.

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Technische Regeln haben bei der täglichen Ingenieursarbeit einen hohen Stellenwert. Zwar entbinden sie niemanden aus der Verantwortung für eigenes Handeln, stellen aber eine wichtige Erkenntnisquelle für fachgerechtes Verhalten im Normalfall dar, in Sonderfällen können weitergehende oder einschränkende Maßnahmen geboten sein. Technische Regeln können durch Rechtsbezug, Verwaltungsvorschriften und Verträge zur verbindlichen Grundlage werden. Damit Sie die Übersicht behalten, stellt TGA Fachplaner im TGA-Bereich besonders relevante neue Publikationen quartalsweise zusammen.

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