Inhaltsverzeichnis 11-2006

Tauziehen um Biomasse

Aktuell existiert in Deutschland kein Biomasseversorgungsproblem. Das Problem ist, dass wir die vorhandenen Potenziale nicht nutzen und von vornehmlich fossilen Energieimporten abhängig sind.

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Die IKK verlässt Nürnberg…

2008 eine IKK in Stuttgart und/oder eine Chillventa in Nürnberg? Sicher war das nicht das Hauptgesprächsthema auf der IKK, aber der Austausch gehörte dazu. Unsere Befragung der deutschen Aussteller ergab ein klares Votum für Nürnberg. Und es gilt als sicher, dass es nur eine Kälte-Klima-Fachmesse in 2008 geben wird. Zu den Gewinnern gehören damit schon heute die Messebesucher, aber auch die ISH/Aircontec in Frankfurt.

…viele Aussteller bleiben

Noch stehen zwei Kälte-Klima-Fachmessen für 2008 im Wochenabstand im Messekalender. Die IKK in Stuttgart und die Chillventa in Nürnberg. Nur eine wird stattfinden. Alles deutet darauf hin, dass die Chillventa am bisherigen Messestandort Nürnberg das Rennen macht.

Pumpe neu – Kosten runter

Der Austausch einer ungeregelten Heizungspumpe amortisiert sich aufgrund gesunkener Produktkosten und steigender Strompreise schon nach wenigen Jahren. Selbst wenn eine noch funktionierende Pumpe frühzeitig ausgewechselt wird. Mit einer Herbst-Winteraktion will Wilo SHK-Fachhandwerkern jetzt helfen, das Bewusstsein beim Endverbraucher für diese Einsparpotenziale zu wecken.

30 % weniger Heizenergie

Im Gebäudebereich kann viel Energie gespart werden. Die Verdoppelung des Modernisierungstempos und der Modernisierungseffizienz verdreifacht die Einsparung von Energie und Kohlendioxid gegenüber den aktuellen Aktivitäten. Weitere Minderungspotenziale lassen sich mit erneuerbaren Energien erschließen. Doch bei der Zumischung biogener Komponenten in Heizöl und Erdgas für den Wärmebereich b(l)ockt die Politik.

Perfektioniertes Zusammenspiel

In Dessau wurde im vergangenen Jahr das neue Umweltbundesamt (UBA) eröffnet. Der nach Plänen der Berliner Architekten Matthias Sauerbruch und Louisa Hutton in enger Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Zibell Willner und Partner entwickelte Gebäudekomplex gilt als eines der wichtigsten Demonstrationsvorhaben des ökologischen Bauens der vergangenen Jahre.

Präzises Raumklima sichert Qualität

An kaum eine industrielle Raumklimaanlage werden so hohe Anforderungen gestellt, wie an die in Messräumen. So wird beim Bau hochwertiger Messmaschinen zum Prüfen ganzer Motorblöcke eine Temperaturkonstanz von deutlich besser als ± 0,2 K gefordert. Auch deshalb wurden bei der Mahr GmbH in Göttingen, Hersteller von Präzisionsmessgeräten, drei in den 80er Jahren gebaute Messräume vor Kurzem bei laufendem Betrieb modernisiert und ein weiterer neu hinzugebaut. Die erzielte Energieeinsparung von etwa 33 % resultiert aus der Verbesserung der Beleuchtung, der hydraulischen Sanierung der Kälteanlagen und einem grundlegend neuen Regelungskonzept auf der Basis des Industrieautomatisierungssystems Simatic S7 300 von Siemens.

Energietrichter

Die einfachsten Ideen sind oft die besten. Der Aqua-Re-Energietrichter wurde sogar als so gut bewertet, dass er u. a. den Bundesumweltpreis 2006 für hervorragende innovatorische Leistungen im Handwerk und den Wuppertaler Umwelt- und Energiepreis des Wuppertalinstituts und der Energieagentur NRW gewonnen hat. Das Besondere am Energietrichter ist die Bauform und die bestechend einfache Lösung, wie die Verschmutzung der Wärmeübertragungsfläche bei der Wärmerückgewinnung aus Abwasser verhindert wird.

Bedarfsgerechte Wohnungslüftung

Aktuelle und in der Aktualisierung befindliche Regelwerke dichten die Gebäudehülle zumindest theoretisch so stark ab, dass eine vom Nutzer zu bestimmende und zu beeinflussende Fensterlüftung oder eine kontrollierte mechanische Wohnungslüftung zwingend erforderlich ist. Im Gesamtkontext betrachtet, kann dabei die kontrollierte Wohnungslüftung nur über eine bedarfsgerechte, raumweise Zuluftvolumenstromsteuerung in Abhängigkeit der Luftqualität den Anforderungen an Hygiene und geringen Energieeinsatz gerecht werden. Solche Systeme sind aber bisher kaum verfügbar. Eine entsprechende dezentrale Lösung wurde jetzt über neun Monate wissenschaftlich untersucht.

Hygiene beginnt beim Kaltwasser

Im Warmwasserbereich sind die Anforderungen an bestimmte Temperaturen zur Aufrechterhaltung der Trinkwasserhygiene mittlerweile hinlänglich bekannt. Doch die potenziell höheren Warmwassertemperaturen und die Installation auf engstem Raum stellen auch neue Anforderungen an die Installation der Kaltwasserleitungen.

Wie wollen wir leben?

Der demografische Wandel wird in den kommenden Jahren zahlreiche einschneidende Veränderungen für die Gesellschaft mit sich bringen. Dies lässt sich nicht allein auf die Rentenfrage reduzieren, sondern wird sich ebenso in veränderten Lebensformen und in sich stetig verändernden Märkten niederschlagen.

Stolpersteine für Barrierefreiheit

Barrierefreie Gebäude oder Gebäudeteile werden seit den 90er Jahren nach DIN 18 024 Teil 1 und 2, sofern es sich um öffentlich zugängliche Objekte oder Arbeitsstätten handelt und nach DIN 18 025 Teil 1 und 2, wenn es sich um Wohnungsbauten handelt, geplant und errichtet. DIN 18 030 soll mit einer Zusammenfassung der beiden Normen, der Einführung des 2-Sinne-Prinzips und der Sicherstellung der Rettungsmöglichkeiten Behinderter eigentlich ein gesamtgültiges Regelwerk schaffen. Der im Januar 2006 vorgestellte Normenentwurf droht nun aber an den Einsprüchen zu scheitern.

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