Inhaltsverzeichnis 02-2004

Wo bleiben die Signale?

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Lichtwelten, Gebäudetechnik und Energieeffizienz

Die Light+Building vom 18. bis 22. April 2004 in Frankfurt am Main ist die Weltleitmesse für Licht, Elektrotechnik und Gebäudeautomation. Neben Ästhetik und Design fokussiert sie bei den zahlreichen Messe-Events besonders auf die integrale Gebäudetechnik und die Energieeffizienz von Gebäuden.

Sparer und Verschwender gibt es überall

Laut Heizkosten-Verordnung von 1989 ist in Gebäuden mit zentraler Heiz-/Warmwassertechnik eine verbrauchsabhängige Erfassung und Abrechnung vorzusehen. Ohne Zweifel ist das eine gute Motivation für die Bewohner, sparsam zu wirtschaften. Doch lässt sich auch dann noch viel einsparen, wenn sich die Energiekosten im Niedrigenergie- oder gar Passivhaus ohnehin auf einem sehr niedrigen Niveau bewegen? Eine von Viterra Energy Services, beim Institut Wohnen und Umwelt IWU, Darmstadt, initiierte Studie gibt eine differenzierte Antwort.

Aufklärung statt Panikmache

Zusammen mit Grünbeck hatte das Großhandelsunternehmen Wilhelm Gienger KG Ende Oktober 2003 zum „Fachforum Legionellen“ nach Markt Schwaben geladen. Dass das Thema Legionellen wirklich „brandheiß“ ist, zeigten Zeitungsmeldungen vom nächsten Tag, nach denen Schwimmbäder in den bayerischen Städten Riedenburg und Abensberg wegen Legionellenbefund im Duschwasser vorläufig geschlossen werden mussten.

Vorschlag für ein Auslegungsverfahren

Die VDI-Fachtagung „Neue Trinkwasserverordnung – Hausinstallation“ wurde im letzten Jahr wegen der großen Nachfrage gleich zweimal veranstaltet. Neben den Neuerungen der Trinkwasserverordnung spannten die Referenten den Bogen über die normgerechte Planung, Installationswerkstoffe, Wasserbehandlung und die Sanierung von Hausinstallationsanlagen. Prof. Dr. Franz-Peter Schmickler, FH Münster, referierte über ein Forschungsvorhaben zur Auslegung von Trinkwassererwärmungsanlagen.

Propan-Kälte fürs Arianezentrum

Nach nur einem halben Jahr Planungs- und zwölf Monaten Bauzeit wurde im November 2002 das Arianezentrum Ottobrunn in Betrieb genommen. In „Ottobrunns neuer Hightech-Schmiede“ (SZ) produziert die EADS-Tochter Astrium Triebwerke für die neuen Ariane 5 Träger-Raketen.

Bewertungskriterien von Klima- und Lüftungsgeräten

Schalldruckwerte gemessen nach verschiedensten Methoden, Abmessungen mit oder ohne Zubehör, Luft-, Heiz- und Kühlleistungen bezogen auf verschiedene Umgebungsbedingungen, Regelungsverfahren… Klima- und Lüftungsgeräte werden von den Herstellern nach einer Vielzahl nicht direkt vergleichbarer Kriterien bewertet – das Problem der letztendlichen Entscheidung bleibt damit dem Planer oder Anwender überlassen. Treten dabei die entscheidenden Faktoren in den Hintergrund? Mit der Informationsflut werden oft die fundamentalen, entscheidenden Faktoren für die Auswahl von Klima- und Lüftungsgeräten vernachlässigt. Welches sind überhaupt Bewertungskriterien bei Klima- und Lüftungsgeräten?

Schweizer Richtlinie auf dem Weg zur Euro-Norm

Den Trends und Entwicklungen bei der Klimatisierung von Operationsräumen hängt die Normung seit langem hinterher. Zwar lassen Abweichungsklauseln auch zu, den Stand des Wissens zu berücksichtigen, die Umsetzung ist in der Praxis aber aufgrund der Unsicherheit bei den vielen Beteiligten oft schwierig. Die neue Schweizer Richtlinie SWKI 99-3 zeigt neue Wege auf und soll künftig Grundlage einer einheitlichen Norm für Europa werden. Anfang November 2003 kamen rund 280 Architekten, Ingenieure, Technische Leiter von Krankenhäusern sowie Mitarbeiter staatlicher Institute und Behörden zum Weiss-Symposium OP-Klimatisierung, um sich über die neuen OP-Klimatisierungskonzepte und die neuen Abnahmemessmethoden für OP-Räume zu informieren.

Hochwertige Raumluft durch Sauerstoffaktivierung

Luft ist ein Nahrungsmittel – doch in unserer technisch hoch entwickelten Gesellschaft wird dem Grundbedürfnis „gesunde Luft“ zu wenig Beachtung geschenkt. Wir verfügen zwar über modernste RLT-Anlagen und sind international führend in der Geräte- und Anlagentechnik, führen aber auch die Statistik im Bereich der Allergien und die für deren Behandlung notwendigen Kosten im internationalen Vergleich mit an. Die Gründe sind in vielen Bereichen zu finden. Unumstritten scheint der Umstand, dass das System Lüftungsanlage und ihr Betrieb einen nicht unerheblichen Anteil beitragen.

Hygiene muss nicht teurer sein

Die am 1. Januar 2003 in Kraft getretene novellierte Trinkwasserverordnung zwingt viele Betreiber zur Sanierung ihrer Trinkwassererwärmungsanlage. Insbesondere Wasser, das für die Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wird, unterliegt der jährlichen Überwachung durch die Gesundheitsämter. Diese Untersuchungspflicht gilt aber nicht nur für Schwimmbäder, Schulen, Sporthallen und Krankenhäuser, sondern auch für Hotels, Industrien, Altenheime, Großwohnanlagen u. ä. In der Vergangenheit scheiterte der „gute Wille“ zur Sanierung einer Trinkwassererwärmungsanlage jedoch häufig an den Kosten für die Sanierung.

Löst Contracting den Investitionsstau?

Euroforum Deutschland veranstaltete am 28. und 29. Oktober 2003 in Berlin eine Fachtagung zum Contracting. Praxisberichte über Kooperationen in der Industrie, der Wohnungswirtschaft und den Kommunen standen im Vordergrund. Ganz aktuell und kontrovers wurde die Areal-versorgung als jüngstes Contracting-„Kind“ diskutiert.

Contracting mit Life-Cycle-Strategie

Das Konsortium Siemens Building Technologies/Landis & Staefa GmbH und Gegenbauer Krankenhaus Service GmbH wird das Sana-Klinikum Remscheid im Rahmen eines neuartigen Contracting-Modells komplett modernisieren und das Gebäudemanagement übernehmen. Erstmals wird hierbei auch ein Neubau mit gebäudetechnischen Anlagen ausgestattet.

NOx-armer Kleinleistungs-Ölbrenner

Am Institut für Energie- und Stofftransport der RWTH Aachen wurde im Rahmen eines vom IWO geförderten Forschungsvorhabens ein Brennerkonzept für niedrige Brennerleistungen zwischen 5 und 9 kW für den Einsatz von Heizöl EL entwickelt. Erstmals wird hierbei eine neu- artige Mischeinrichtung eingesetzt, welche die Optimierung von Brennern mit zwei Betriebszuständen ermöglicht. Die NOx-Emission des neuen Brenners beträgt bei 5 kW Brennerleistung 60 mg/kWh und liegt damit deutlich unter dem für den Blauen Engel für Ölbrenner- Kessel-Units geforderten Grenzwert.

Software und Internet

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Technische Regeln haben bei der täglichen Ingenieursarbeit einen hohen Stellenwert. Zwar entbinden sie niemand aus der Verantwortung für eigenes Handeln, stellen aber eine wichtige Erkenntnisquelle für fachgerechtes Verhalten im Normalfall dar, in Sonderfällen können weitergehende oder einschränkende Maßnahmen geboten sein. Technische Regeln können durch Rechtsbezug, Verwaltungsvorschriften und Verträge zur verbindlichen Grundlage werden. Damit Sie die Übersicht behalten, stellt TGA Fachplaner im TGA-Bereich besonders relevante neue Publikationen quartalsweise zusammen.

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Baulicher Wärmeschutz

Ein wichtiger Aspekt energieeffizienter Gebäude ist die wärmeschutztechnische Qualität der wärmeübertragenden Bauteile. Sie steht für das Bestreben, die Außenbauteile so zu gestalten, dass möglichst wenig Wärmeenergie aus den beheizten Innenräumen entweicht.

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