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Der Geothermiekongress 2026 mit über 200 Vorträgen und 244 eingereichten Beiträgen fokussiert auf Austausch und Vernetzung.
Mit rund 600 Teilnehmenden verzeichnete der DGK im vergangenen Jahr ein starkes Interesse. An diese positive Dynamik will der BVG anknüpfen – und hat mit dem GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung einen starken regionalen Kooperationspartner. Zudem ist Ungarn Partnerland der 25. Auflage im Jahr 2026. Gemeinsam mit der Hungarian Geothermal Association (HGA) setzt das Land ein Zeichen für die Nutzung des bislang weitgehend unerschlossenen geothermischen Potenzials und stärkt den europäischen Austausch im Zuge der Wärmewende.
Zum Auftakt am 20. Oktober bietet der Workshoptag eine Bandbreite an Themen (u. a. zur Planung und Umsetzung von Geothermieprojekten sowie zur Energie- und Forschungspolitik). Exkursionen, der Icebreaker-Abend (20. Oktober) und der Gesellschaftsabend mit Bootsfahrt (21. Oktober) runden das Programm ab.
Das Kongressprogramm wird derzeit vom wissenschaftlichen Komitee zusammengestellt; hierfür werden die eingereichten Beiträge bewertet. Dabei wurde ein beachtlicher Rekord aufgestellt: Mit insgesamt 244 eingereichten Beiträgen aus 16 Ländern erzielte der Call for Papers ein Plus von rund 30 % gegenüber dem Vorjahr. Dies zeigt die dynamische Entwicklung der Geothermie sowie das wachsende Interesse an innovativen Lösungen für die Wärme- und Energiewende. Das vollständige Programm wird Mitte August auf www.der-geothermiekongress.de veröffentlicht. Die Anmeldung für das Branchentreffen ist ab sofort möglich.
„Politisch hat sich seit dem vergangenen Kongress einiges getan: Mit dem Geothermiebeschleunigungsgesetz (GeoBG) haben wir erstmals ein geothermiespezifisches Gesetz bekommen, das die große Bedeutung der Erdwärme als Schlüsseltechnologie der Wärme- und Kältewende bestätigt. Der Förderkredit Tiefengeothermie und die damit verbundene finanzielle Absicherung von Tiefenbohrungen bieten Kommunen, die in Geothermie investieren wollen, zusätzliche Sicherheit. Vor diesem Hintergrund sind der wissenschaftliche Austausch und die Vernetzung aller beteiligten Stakeholder beim Kongress wichtiger denn je“, sagt Gregor Dilger, Geschäftsführer des Bundesverbands Geothermie e. V. ■
Quelle: Bundesverband Geothermie / ml