Zwar erleichtert das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) den Einbau neuer Gas-Heizungen, langfristig steigen die Kostenrisiken dafür jedoch deutlich.
Eine Einordnung von Julia Bläsius, Direktorin Deutschland von Agora Energiewende, zum verabschiedeten Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG).
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat die drei neuen ab dem 21. Juli 2026 geltenden Richtlinien der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) vorab veröffentlicht.
Der Geothermiekongress 2026 mit über 200 Vorträgen und 244 eingereichten Beiträgen fokussiert auf Austausch und Vernetzung.
Der Bundesrat hat entschieden, zum GModG den Vermittlungsausschuss nicht anzurufen. Ein Statement von Frank Ernst, Geschäftsführer der TGA-Repräsentanz Berlin.
GModG und BEG-Kürzung verunsichern Wirtschaft und Verbraucher. Der ZVEH warnt vor einer Kostenfalle.
Die Verbreitung von Wärmepumpen zur Beheizung von Gebäuden ist in Europa höchst unterschiedlich. Abhängig vom Bezug ergeben sich verschiedene Ranglisten.
Monatliche Förderzusagen für Wärmepumpen-Heizungen werden auch durch aktuelle Ereignissen geprägt. Mehr Aussagekraft bietet der gleitende Durchschnitt.
Ein Blick in andere europäische Länder zeigt, dass die Dekarbonisierung mit Gas beheizter Gebäude nicht nur in Deutschland eine große Aufgabe ist.
In Privathaushalten sind Wärmepumpen und Fernwärme in der Regel deutlich günstiger als Gas-Heizungen mit gemäß der Bio-Treppe steigendem Grüngas-Anteil.
Am „Tag des offenen Heizungskellers“ teilen bundesweit Haus- und Wohnungsbesitzer ihre praktischen Erfahrungen mit klimafreundlichen Heizsystemen.
Die Einordnung der Bundesregierung der Wärmepumpe als „Leittechnologie“ oder „bevorzugte Lösung“ klingt wie eine Vorbereitung auf Klagelieder von Gebäudeeigentümern, deren Investitionen in erneuerte Gas-Heizungen stranden.
Die Verfügbarkeit grüner Gasen ist ein notwendiges, jedoch kein hinreichendes Kriterium zur Dekarbonisierung der Gasnetznachfrage von Wohngebäuden.
Deutschlands größte Solarthermie-Anlage geht in Leipzig in Betrieb: moderne Technik trifft auf naturnaher Flächenbewirtschaftung.
Der Heizungsbestand entwickelt sich träge und zuletzt mit vielen sich überlagernden Effekten. Nun ist aber klar: Gas-Heizungen sind schon auf dem Abstieg.
Der BWP kritisiert das GModG: Die Ausrichtung auf eine Bio-Treppe und mögliche Kürzungen der Heizungsförderung könnten die Wärmewende gefährden.
Beim Deutschen Großwärmepumpen-Kongress diskutierte der BWP über Großwärmepumpen als Schlüssel zur Unabhängigkeit und Dekarbonisierung der Wärmeversorgung.
Eine neue, kostenfreie Marktübersicht stellt Softwarelösungen für die Wärmewende in 6 Kategorien vor.
Mehrere Unternehmen und Organisationen haben sich klar positioniert: „Knappe grüne Moleküle effizient einsetzen: Ein Plädoyer gegen die Grüngasquote“.
Das Online-Seminar „Regionale Ressourcen nutzen: Wärmekonzepte für ländliche Kommunen“ informiert über Möglichkeiten nachhaltiger Wärmeversorgung.
Der Einbau von Gas-Brennwertheizkesseln erfolgt auf Zeit. Die ZIV-Erhebung zeigt, was Ende 2025 vom ursprünglichen Absatz ab dem Jahr 2000 noch genutzt wurde.
Im April 2026 gab es bei der Heizungsförderung 35.250 neue Projektzusagen. Wärmepumpen lagen erstmals bei den Zusagen nach Wärmeerzeugern über 90 %.
Die Ausschüsse des Bundesrats haben auf 59 Seiten 67 Empfehlungen zur Stellungnahme der Länderkammer zum BReg-Entwurf für das GModG zusammengetragen.
Rund zwei Jahrzehnte hat es gedauert, bis die Dominanz von Gas-Heizungen in neuen Wohngebäuden zur Wärmepumpe gewechselt ist. Den X-Moment gab es 2019.
Wie mit den Tarifen der Stadtwerke Stuttgart eine Gas-Heizung auf der GModG-Bio-Treppe gegenüber der 65-%-Regelung im GEG und einer Wärmepumpe abschneidet.