Wo Wasser auf komplexe Technik trifft, muss auch die Beleuchtung besonderen Anforderungen gerecht werden. Im Wasserwerk Tolkewitz in Dresden treffen Rohrleitungen, Pumpen und technische Anlagen auf begrenzte Platzverhältnisse. Gleichzeitig benötigen die Beschäftigten bei der Kontrolle oder Instandhaltung eine sichere Orientierung und gute Sicht auf die Anlagen. Zug um Zug wurde die Beleuchtung deshalb auf energieeffiziente LED-Leuchten umgestellt – ohne die vorhandene Infrastruktur grundlegend verändern zu müssen.
Jan Gutzeit für Regiolux
Seit mehr als 125 Jahren gehört das Wasserwerk Tolkewitz zur Dresdner Trinkwasserversorgung. 1898 als zweites Wasserwerk der Stadt in Betrieb genommen, nutzt die Anlage heute Grundwasser und Uferfiltrat der Elbe zur Trinkwasseraufbereitung. Historische Gebäudeteile treffen auf modernste technische Anlagen. Das Wasserwerk wurde im Laufe seiner Geschichte immer wieder erweitert und von Drewag Stadtwerke Dresden modernisiert.
Für die schrittweise Erneuerung der Beleuchtung setzen die Verantwortlichen auf die Feuchtraumleuchte parsa von Regiolux. Die Leuchte kommt bei der Stadt Dresden bereits seit mehreren Jahren zum Einsatz und hat sich dort für die kommunale Infrastruktur bewährt. Die Umsetzung der Beleuchtungsarbeiten übernahm der für die Wasserwerke tätige Elektromeister Torsten Kühn aus Dresden.
Im Wasserwerk Tolkewitz beleuchtet die parsa alle technischen Innenbereiche. Je nach baulicher Situation wurde sie direkt oder abgependelt an Tragschienen montiert. Damit ließ sich die Beleuchtung perfekt in den unterschiedlichen räumlichen Gegebenheiten des gewachsenen Anlagenbestands anpassen.
Austauschbare LED-Einheit
Mit der Schutzart IP65 ist die Feuchtraumleuchte für staubdichte und gegen Strahlwasser geschützte Anwendungen ausgelegt. Je nach Ausführung stehen Lichtströme von 4600 bis 9900 Lumen zur Verfügung. Die Lichttechnik erreicht bis zu 149 lm/W und eine Lebensdauer von 50.000 Stunden bei L80/B10. Damit verbindet die parsa eine hohe Lichtausbeute mit einem langfristig zuverlässigen Betrieb.
Auch bei der Wartung zeigt sich der praktische Ansatz: Die LED-Einheit lässt sich bei Bedarf werkzeuglos und ohne viel Platzbedarf austauschen. Das erleichtert Arbeiten an der Beleuchtungsanlage und reduziert den Aufwand bei späteren Wartungen. Unterstützt wird die robuste Ausführung durch das glasfaserverstärkte Polyestergehäuse und Edelstahl-Wannenclips.
Jan Gutzeit für Regiolux
Für die Sanierung war entscheidend, dass die vorhandene Infrastruktur nicht komplett verändert werden musste. Dadurch ließ sich die Beleuchtung Schritt für Schritt erneuern, ohne in den gewachsenen Anlagenbestand einzugreifen. Das erleichterte die Umsetzung erheblich und ermöglichte eine Modernisierung bei einem überschaubaren baulichen Aufwand.
Dass die neue Beleuchtung im Alltag überzeugt, zeigt die Rückmeldung der Werksleitung: „Die Beleuchtung ist top. Die Räume sind nun hell und übersichtlich ausgeleuchtet, und auch bei Arbeiten an der Anlage haben wir jetzt eine sehr gute Sicht.“
Beleuchtung technischer Bereiche
Warum sich die Regiolux parsa besonders für die Beleuchtung technischer Bereiche in Wasserwerken und anderen kommunalen Anlagen eignet, erläutert Jürgen Bergmann, beratender Vertriebsaußendienst bei Regiolux:
„Die parsa-Baureihe ist mit einem IP65-Gehäuse für anspruchsvolle Umgebungsbedingungen und mit einer Lebensdauer von 50.000 Stunden bei L80/B10 als langfristig zuverlässige Lösung ausgelegt. Dabei steht L80 dafür, dass nach der angegebenen Lebensdauer noch mindestens 80 % des ursprünglichen Lichtstroms zur Verfügung stehen, während B10 gewährleistet, dass dies bei mindestens 90 % der Leuchten der Fall ist.
Für lange Nutzungszeiten sind auch die robusten, versprödungssicheren Edelstahl-Wannen- und Montageclips ein wichtiger Vorteil, da sie Wartung und Reparatur erleichtern. Je nach Ausführung bietet die Regiolux parsa zudem eine robuste Polycarbonat-Wanne mit einer Stoßfestigkeit von IK03 bei −20 °C bis IK06 bei 35 °C. Die Freigabe für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie nach HACCP und DIN 10500 erweitert das Anwendungsspektrum zusätzlich, beispielsweise hier im Bereich der Trinkwasseraufbereitung. Weitere Einsatzmöglichkeiten finden sich unter anderem in Kläranlagen, Pumpwerken sowie Bus- und Tram-Depots.
Jan Gutzeit für Regiolux
Bei der Sanierung bestehender Anlagen kommt es darauf an, neue Beleuchtung möglichst einfach in die vorhandenen Gegebenheiten zu integrieren. Die parsa bietet dafür neben einem schnellen und unkomplizierten Elektroanschluss verschiedene Montagemöglichkeiten. Neben der klassischen Deckenanbaumontage kann sie waagerecht oder senkrecht an der Wand befestigt werden. Mit entsprechendem Zubehör lässt sich die Leuchte zusätzlich schwenken, sodass sich das Licht gezielt auf den benötigten Bereich ausrichten lässt. Auch die Montage an Tragschienen ist schnell und einfach möglich. Bei der Einzel-Pendelmontage bieten verstellbare Montageclips zusätzlichen Spielraum: Häufig können vorhandene Befestigungspunkte weiter genutzt werden, ohne dass diese angepasst werden müssen.
Bei sensiblen Infrastrukturprojekten sollten aus unserer Sicht vor allem Zuverlässigkeit, Qualität und die Möglichkeit im Mittelpunkt stehen, die Beleuchtung exakt an die konkreten Anforderungen des Projekts anzupassen. Entscheidend ist dabei nicht nur die passende Lösung für die Planung, sondern auch die Flexibilität in weiteren Projektphasen.“ ■
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