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Das BTGA‑Frühjahrsgutachten prognostiziert für 2026 einen leichten Aufwind für die TGA-Branche und benennt u. a. die serielle Sanierung als Wachstumstreiber.
Im Rahmen der Messe „Light + Building“ stellte der BTGA – Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e. V. die Ergebnisse seines Frühjahrsgutachtens 2026 „Marktausblick Nichtwohnbau Deutschland“ vor. Die aktuellen Prognosen für den Nichtwohnbau und den großvolumigen Wohnungsbau zeigen: Die Branche der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) befindet sich in einer Übergangsphase zwischen Krise und Wachstum.
TGA-Markt könnte sich 2026 stabilisieren
Nach einem schwierigen Jahr 2025 mit rückläufiger Neubautätigkeit erwarten die TGA-Fachbetriebe für 2026 eine leichte Stabilisierung. Die Mehrheit der befragten Unternehmen rechnet mit moderat steigenden Auftragszahlen. Zugleich berichten viele Betriebe von einem Rückgang stornierter oder verschobener Projekte – ein Signal für eine allmähliche Marktberuhigung. In dieser Übergangsphase kann ein ausgewogen ausgestaltetes Gebäudemodernisierungsgesetz wichtige Impulse setzen und sowohl die Bauwirtschaft als auch die Technische Gebäudeausrüstung stabilisieren und mittelständische Handwerksbetriebe und energieintensive Zulieferindustrien nachhaltig stärken.
Weniger Neubau, moderates Plus im Bestand
Mit einem Umsatzvolumen von rund 90 Mrd. Euro und etwa 45.000 Beschäftigten spielt die TGA-Branche eine zentrale Rolle in der deutschen Bauwirtschaft. Für die Unternehmen der Technischen Gebäudeausrüstung zählen der Nichtwohnbau und der großvolumige Wohnungsbau zu den wichtigsten Tätigkeitsfeldern. In diesen Bereichen zeigte sich 2025 eine negative Entwicklung: Die realisierten Neubauflächen gingen weiter zurück und lagen deutlich unter dem Niveau der Vorjahre. Zwar entwickelten sich Bestandsmaßnahmen wie Sanierungen, Wartungen und Instandhaltungen leicht positiv, konnten die Einbußen im Neubau jedoch nicht vollständig kompensieren.
Das serielle Sanieren gewinnt für die TGA-Fachbetriebe zunehmend an Relevanz. Treiber dieser Entwicklung sind steigende Förderbewilligungen, eine gut gefüllte Projektpipeline und Initiativen der Wohnungswirtschaft zur Etablierung einer Rahmenvereinbarung für serielle Sanierungsprojekte. Hier eröffnen sich mittelfristig stabile Marktpotenziale. ■
Quelle: BTGA / ml
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