tecalor
tecalor investiert in digitale Lösungen, um SHK-Betrieben mehr Eigenständigkeit und Wirtschaftlichkeit zu ermöglichen. Planungstools und Online-Shops unterstützen eine effizientere Abwicklung von Wärmepumpen-Projekten.
Der Lüftungs- und Wärmepumpenanbieter begeht sein 25-jähriges Bestehen mit einem verstärkten Fokus auf Digitalisierung. Ziel ist es, das Handwerk durch digitale Lösungen effizienter zu gestalten, ohne den direkten Kontakt zu den Fachbetrieben zu verlieren.
Julian Höner, Geschäftsführer der tecalor GmbH, betont: „Der Heizungsbauer bleibt der wichtigste Ansprechpartner für den Endkunden – daran ändert sich nichts. Unsere Aufgabe ist es, ihm Produkte und Werkzeuge an die Hand zu geben, die eine schnellere Planung, effizientere Installation und wirtschaftlicheres Arbeiten ermöglichen.“ Der Hersteller investiert hierfür gezielt in Schulungen, digitale Werkzeuge und installationsfreundliche Produkte.
Digitale Unterstützung im Detail
Ein zentraler Pfeiler der Strategie sind Planungstools, die Fachbetriebe bei der Erstellung von Angeboten, der Beantragung von Förderungen und der technischen Auslegung unterstützen. Bereits heute werden rund 90 % der Wärmepumpen über die Online-Shops des Anbieters bestellt. Dies ermöglicht Bestellungen rund um die Uhr und reduziert zusätzliche Abstimmungswege.
Ein weiteres Beispiel für die digitale Unterstützung ist die Plattform Heat Guard Connect. Sie analysiert kontinuierlich Betriebsdaten von Anlagen und erkennt Auffälligkeiten, bevor diese zu einer Störung führen. Stellt das Tool bspw. einen täglichen Wasserdruckabfall von etwa 0,05 bar fest, berechnet es, wann der kritische Mindestdruck erreicht wird – etwa in 12 Tagen, 10 Stunden und 15 Minuten. Diese Information erhält der Fachhandwerker frühzeitig und kann reagieren, bevor der Endkunde eine Störung bemerkt.
Qualifizierung und Partnerprogramm
Ein weiterer Bestandteil der Strategie ist die Qualifizierung der Partnerbetriebe. Schulungen, technische Trainings und digitale Services sollen Fachbetriebe befähigen, Projekte zunehmend eigenständig umzusetzen. „Unser Ziel ist nicht, dass der Handwerker bei jedem Schritt den Hersteller kontaktieren muss“, so Höner. „Im Gegenteil: Wir wollen, dass unsere Partner möglichst unabhängig arbeiten können.“ Diese Kombination aus Eigenständigkeit und Unterstützung soll die Wirtschaftlichkeit der Partnerbetriebe steigern und gleichzeitig Sicherheit für die Endkunden schaffen.
Der Hersteller richtet sich mit dieser Strategie an Fachhandwerksbetriebe, die ihre Prozesse weiterentwickeln und unternehmerisch wachsen möchten. Angesichts der erwarteten steigenden Nachfrage nach Wärmepumpen sollen Betriebe, die ihre Abläufe strukturieren, digitale Werkzeuge nutzen und ihre Teams qualifizieren, besonders profitieren. ■
Quelle: tecalor / fl