Die Hekatron Unternehmen, die zur Schweizer Securitas Gruppe gehören, konnten im Geschäftsjahr 2025 positive Ergebnisse erzielen. Nach einem herausfordernden Vorjahr stieg der konsolidierte Umsatz auf 260 Mio. Euro, was einer Zunahme von etwa 14 % gegenüber 2024 entspricht.
Dieser Aufwärtstrend, der sich insbesondere ab Jahresmitte bemerkbar machte, wird maßgeblich auf eine fortlaufende Transformation des Unternehmens zurückgeführt. Hekatron investierte 8 % des Umsatzes in den Standort sowie in Forschung und Entwicklung.
Brandschutzsparte übertrifft Ziele
Trotz eines weiterhin schwachen Marktes in der Baubranche übertraf die Brandschutzparte ihre geplanten Umsatzziele im anlagentechnischen Brandschutz, vor allem durch das Bestandsobjektgeschäft. Auch die Absatzzahlen für Rauchmelder und Feststellanlagen konnten trotz anspruchsvoller Marktbedingungen erreicht werden.
Petra Riesterer, Geschäftsführerin von Hekatron Brandschutz: „Unsere strategische Neuausrichtung trägt Früchte. Sie macht uns resilienter und zukunftsfähig. Unsere eingeleitete Transformation dauert weiterhin an; dabei legen wir den Fokus konsequent auf die Differenzierung durch unser Digital- und Dienstleistungsportfolio. Zudem stehen diverse Markteinführungen für neue Hekatron Brandschutzprodukte an.“
Manufacturing-Sparte stabilisiert sich
Das Produktionsunternehmen Hekatron Manufacturing konzentrierte sich im vergangenen Jahr auf die Stabilisierung seiner Geschäftssituation. Dies wurde durch eine gezielte Optimierung der Hauptkostenblöcke, eine höhere Standardisierung und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Steuerungs- und Berichtsstrukturen erreicht.
Arno Hohmann, Geschäftsführer von Hekatron Manufacturing: „Wir haben eine harte Zeit hinter uns. Unsere Anstrengungen werden zunehmend spürbar und es zeichnet sich ab, dass wir die richtigen Weichen gestellt haben. Unabhängig davon arbeiten wir weiter daran, unsere Potenziale zu heben, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig mit ‚made in Germany‘ zu bleiben.“
Mitarbeiterentwicklung und Ausbildung
Hekatron / Baschi Bender
Die Unternehmen beschäftigten zuletzt rund 1020 Mitarbeitende, was einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr entspricht. Die Ausbildungsquote stieg leicht auf 3,8 %. Zukünftig legen die Sulzburger verstärkt Wert auf die Gesundheit ihrer Belegschaft.
Riesterer erklärt: „Wir sind davon überzeugt, dass Menschen nur dann ihr Bestes geben können, wenn sie in guter körperlicher wie mentaler Verfassung sind.“ Zudem ist die Personalentwicklung ein zentrales Anliegen, um die Kompetenzen der Mitarbeitenden gezielt zu fördern und zu nutzen.
Ausblick für 2026
Für das laufende Jahr 2026 zeigen sich die Unternehmen trotz des Nahostkonflikts und der unsicheren Wirtschaftslage zuversichtlich. Gründe hierfür sind eine stabile Brandschutzbranche sowie die geplante Erweiterung des Produktportfolios und des digitalen Dienstleistungsangebots. Aus Erfahrungen der Vergangenheit sind die Unternehmen zudem besser auf veränderte Marktsituationen und flexible Reaktionen vorbereitet.
Hohmann äußert sich optimistisch: „Wenngleich die geopolitische Lage und der Beschaffungsmarkt aktuell herausfordernd sind, bin ich optimistisch, dass wir unsere Ziele 2026 erreichen und unseren positiven Aufwärtstrend fortschreiben können.“ ■
Quelle: Hekatron / fl