Mitsubishi Electric
Die reversierbaren Luft/Wasser-Wärmepumpen der MEHP-iB-G09-Serie mit R290-Kältekreis hat Mitsubishi Electric für Komfortanwendungen im Gewerbebereich ausgelegt. Bei größerem Leistungsbedarf lassen sich standardmäßig bis zu vier Geräte als Kaskade zusammenschalten, wobei auf Anfrage auch Lösungen mit mehr als vier Geräten möglich sind.
Die in drei Gehäusegrößen (12 bis 18 kW; 21 bis 29 kW und 29 bis 38 kW) erhältliche Wärmepumpe liefert SCOP-LT-Werte bis 4,97 und SCOP-MT-Werte bis 3,73. Für den monovalenten Heizbetrieb ausgelegt, erbringt die Wärmepumpe bis −5 °C Außenlufttemperatur ihre volle Heizleistung. Dadurch kann sie um bis zu zwei Leistungsgrößen kleiner als die Vorgängermodelle ausgewählt werden. Mit der „Boost“-Funktion ist eine um bis zu 10 % höhere Nenn-Heizleistung realisierbar. Die maximale Vorlauftemperatur wird mit 75 °C angegeben.
Die MEHP-iB-G09-Monoblock-Wärmepumpen sind Plug-and-play-Lösungen. Von der EC-Pumpe mit variabler Drehzahl, über das Ausdehnungsgefäß bis hin zum Strömungswächter und Schmutzfänger: Alle relevanten Hydraulik-Komponenten sind bereits integriert. Das gilt für die Sicherheitsfunktionen und -komponenten, die speziell auf die Anforderungen von A3-Kältemitteln ausgelegt sind: Gasabscheider, zwei Sicherheitsventile für den Hydraulikkreislauf sowie ein wartungsfreier Kältemittel-Leckagesensor gehören zur Serienausstattung.
Eine hydrophile Beschichtung des Kupfer-Aluminium-Wärmeübertragers kann laut Anbieter die Anzahl der Abtauvorgänge reduzieren und verkürzen. Um einer Eisbildung im unteren Bereich entgegenzuwirken und somit einen effektiveren sowie zuverlässigeren Abtauvorgang zu garantieren, haben die Geräte eine Zwei-Phasen-Einspritzung in den Wärmeübertrager. Für Systeme mit mehreren Geräten verfügt die Regelung W3000+ über eine Master-Client-Funktion. Sie ermöglicht die koordinierte Steuerung von bis zu vier Geräten in einem hydraulischen System sowie modulare Konfigurationen mit einer installierten Gesamtleistung von bis zu rund 160 kW. Ein Fernzugriff auf das Gerät ist über die integrierte KIPlink-Schnittstelle möglich.
Über im Regler hinterlegte Algorithmen wird die elektrische Leistungsaufnahme, die Kälte- oder Heizleistung sowie die Geräteeffizienz ausgewiesen und mit vorherigen Perioden vergleichbar gemacht. Ohne dass bauseitige Messgeräte installiert werden müssten, werden so die BEG-Anforderungen erfüllt. Während sich über die Bivalenz-Regelung alternative oder zusätzliche Heizquellen ansteuern lassen, ist auch die Regelung einer Niedertemperatur- und einer Hochtemperaturzone möglich. Das für das Trinkwarmwassermanagement erforderliche 3-Wege-Ventil wird direkt über die integrierte Steuerlogik der MEHP-iB-G09 angesteuert.
Laut Anbieter wird der Leistungsbereich der MEHP-iS-G09-Serie künftig um Geräte mit einer Leistung von bis zu 150 kW erweitert.
Mitsubishi Electric
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