Solar-Computer
Mit Neuerungen beim Revit-Plug-in GBIS will Solar-Computer die Planung und Berechnung von Heizungs-, Trinkwasser- und weiteren TGA-Netzen auf ein neues Niveau heben. Laut Anbieter werden Systemtypen klar strukturiert, Start-Bauteile intelligent organisiert, Netze grafisch transparent visualisiert und mit dem KI-Assistenten NEO gezielt unterstützt. Ergänzt wird das Konzept durch eine weiterentwickelte Schema-Berechnung.
Die Neuerungen sollen Revit-Anwendern im täglichen Workflow deutliche Effizienz- und Qualitätsgewinne bei Netzberechnungen verschaffen. Im Fokus steht eine robuste, nachvollziehbare Netzlogik, die auch komplexe Anlagen beherrschbar macht und typische Fehlerquellen systematisch reduziert. Die manuelle Zuordnung von Systemtypen gehöre damit der Vergangenheit an. Beim Start der Berechnung erkennt GBIS die im Netz vorhandenen Systemtypen automatisch. Die Struktur ist in Rubriken gegliedert und per Drag-and-drop flexibel anpassbar. Bei offenen Rohrenden wird ein virtuelles Start-Bauteil erzeugt, fehlt eine Pumpe im Netz, wird diese automatisch im Start-Bauteil integriert. Zudem überwacht das System doppelte oder inkonsistente Startpunkte und zeigt diese an, beispielsweise das nachträgliche Einfügen einer Pumpe.
Der weiterentwickelte Ventil-Manager unterstützt die strukturierte Zuordnung und Kontrolle von Ventilen innerhalb des Netzes. Ventile können systembezogen erfasst, geprüft und bei Bedarf angepasst werden. Der Anwender kann sich das Ventil im Schnitt, im Grundriss oder in der 3D-Ansicht anzeigen lassen. Insbesondere bei komplexeren Netzen mit mehreren Strängen sorgt der Ventil-Manager dafür, dass Ventilfunktionen korrekt in die Netzlogik eingebunden sind.
Das aktive Netz wird automatisch visuell in den Vordergrund gestellt. Eine manuelle Freistellung ist nicht mehr erforderlich. Stattdessen erzeugt GBIS temporäre Netzansichten, in denen das relevante Netz isoliert dargestellt wird. Nicht geschlossene Rohrenden oder strukturelle Unterbrechungen werden eindeutig und systemübergreifend mit einer roten Markierung angezeigt. Der bisher manuell zu definierende Suchradius für Bauteile wird automatisch gesetzt. Mit dem Werkzeug „Schema Suchradius anzeigen“ kann der aktive Suchradius grafisch dargestellt werden.
Der KI-Assistent NEO wurde um Funktionen der Netzplanung erweitert, die den Anwender durch einen praxisnahen strukturierten Prozess leiten. Das Ziel: Manuelle Routineaufgaben werden reduziert, während komplexe Netzstrukturen schneller analysiert und vorbereitet werden können. www.solar-computer.de
Ähnliche Fachartikel bündelt das TGA+E-Dossier TGA+E-Software