Die Stromkosten für den Betrieb einer Wärmepumpe sind für ihre Wirtschaftlichkeit maßgebend. Oft werden dafür deutlich zu hohe Strompreise angenommen.
Der tatsächliche Strompreis für den Betrieb einer aktuell installierten Wärmepumpe lässt sich nicht irgendwo ablesen, man muss ihn (leider) errechnen.
Wer eine Wärmepumpe über einen separaten Stromzähler betreibt, wird auf Antrag von zwei Umlagen befreit. Dann sinkt der WP-Strompreis um 1,65 Ct/kWh.
Im Vergleich zur Entlastung über die Netzentgelte fällt 2026 die Teuerung bei KWKG- und Offshore-Netzumlage sowie dem Aufschlag für besondere Netznutzung gering aus.
Der Strom für Heizungs-Wärmepumpen mit einem (offiziellen) separaten Stromzähler könnte 1,3 Ct/kWh günstiger sein – wenn die seit 2022 ausstehende beihilferechtliche Genehmigung der EU-Kommission vorliegen würde.
Die VdZ, Wirtschaftsvereinigung Gebäude und Energie, hat die Broschürenreihe „Umsteigen auf die Wärmepumpe“ aktualisiert und das Thema Smart Meter ergänzt.
Für eine Wärmepumpe mit eigenem Zählpunkt kann man sich einen Teil der Stromkosten für 2024 zurückerstatten lassen. Die Antragsfrist läuft Ende Februar ab.
Was bedeuten bei Erdgas die Preisschrauben CO2-Kosten und Netzentgelt? Und wie wirken sich steigende Netzentgelte auf Wärmepumpenstrom aus?