Hottgenroth
Beim Besuch von Wirtschaftsministerin Mona Neubaur im Rahmen der NRW Innovation Tour 2026 präsentierte Hottgenroth „SmartPrior“, ein gemeinsames KI-Forschungsprojekt mit der Hochschule Düsseldorf.
Im Projekt „SmartPrior“ geht es um die schnelle, aber dennoch präzise Optimierung von TGA-Anlagen – von einzelnen Gebäuden bis hin zu ganzen Quartieren. Mithilfe von Machine-Learning-Verfahren können Heizungs- und Kühlsysteme nach ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten einfach und fundiert optimiert werden.
Unterschiedlichste Systemvarianten werden digital abgebildet, miteinander verglichen und so das jeweils am besten geeignete System ausgewählt und gleichzeitig dimensioniert. Planerinnen, Planer und Akteure innerhalb des Baugewerbes erhalten damit ein praxisnahes Werkzeug, um Energieeffizienz, Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz in Einklang zu bringen.
Wissenschaft und Wirtschaft kooperieren
„SmartPrior“ ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie eine erfolgreiche Kooperation zwischen einem mittelständischen Unternehmen und einer Hochschule den Technologietransfer in die Praxis beschleunigt“, erklärt Björn Wolff, COO der Hottgenroth Software AG. „Gemeinsam mit unseren wissenschaftlichen Partnern konnten wir aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Bereich Künstliche Intelligenz direkt in marktfähige Lösungen überführen. Davon profitieren am Ende alle: Planende, Ausführende und nicht zuletzt die Gebäudenutzer.“
Digitaler Technologietransfer im Gebäudesektor
Durch den gezielten Technologietransfer kann Hottgenroth Software dem Baugewerbe effiziente, digital unterstützte Lösungen für Planung und Betrieb von TGA-Anlagen bereitstellen. Ein Beitrag dazu, die Wärmewende im Gebäudebestand wie im Neubau zu beschleunigen. Neben „SmartPrior“ konnte das Unternehmen der Ministerin weitere erfolgreiche Beispiele der Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen präsentieren.
„Die Wärmewende ist eine der zentralen Aufgaben der kommenden Jahre. Mit unseren Softwarelösungen wollen wir Planer und das Handwerk in die Lage versetzen, technisch optimale und zugleich wirtschaftlich sinnvolle Entscheidungen zu treffen – und das auf Basis fundierter Daten und moderner KI-Methoden“, so Wolff weiter. „Der Besuch im Rahmen der NRW Innovation Tour 2026 ist für uns eine wichtige Anerkennung dieser Arbeit und ein Ansporn, den Weg der engen Verzahnung von Forschung und Praxis weiterzugehen.“ ■
Quelle: Hottgenroth Software / ml
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