Der Deutsche Großhandelsverband Haustechnik (DG Haustechnik) hat Anfang Januar 2026 aktuelle Zahlen zu seiner Bedeutung für die SHK-Branche veröffentlicht.
DG Haustechnik
Mit ihrer flächendeckenden Infrastruktur, einer hohen Warenverfügbarkeit und umfassender logistischer Kompetenz sorgen die im DG Hautechnik organisierten Großhandelsunternehmen dafür, dass das SHK-Handwerk täglich zuverlässig arbeiten kann.
Die aktuellen Kennzahlen der DG Haustechnik unterstreichen diese zentrale Rolle: 54 Mitgliedsunternehmen erwirtschaften gemeinsam einen Jahresumsatz von rund 20 Mrd. Euro und beschäftigen etwa 45.000 Mitarbeitende. Mit über 1900 Betriebsstätten in ganz Deutschland ist der Haustechnikgroßhandel regional präsent und nah an seinen rund 50.000 Fachhandwerkskunden.
Über 9 Mio. Artikel sind im Zugriff
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die hohe Liefer- und Warenverfügbarkeit: Über 9 Mio. Artikel sind im Zugriff, mehr als 40.000 davon werden pro Standort durchschnittlich lagerhaltig vorgehalten. Etwa 5.000 Auslieferungsfahrzeuge sorgen täglich dafür, dass Produkte schnell, zuverlässig und bedarfsgerecht auf die Baustellen und in die Betriebe gelangen.
Mit einer Ausbildungsquote von rund 10 % leistet der Haustechnikgroßhandel auch einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung im SHK-Sektor. Damit ist er nicht nur logistische Drehscheibe, sondern auch Arbeitgeber, Ausbilder und Stabilitätsfaktor:
Ob Energiewende, Gebäudemodernisierung oder Neubau – ohne einen leistungsfähigen Haustechnikgroßhandel wäre die Umsetzung zentraler SHK-Zukunftsaufgaben nicht denkbar. Er verbindet Industrie und Handwerk, erzeugt Wertschöpfung und stellt als tragendes Fundament die kontinuierliche Versorgung der Branche sicher. ■
Quelle: DG Haustechnik / jv
Der Artikel gehört zur TGA+E-Themenseite TGA-Marktdaten
Im Kontext:
2025: 21,4 Mrd. Euro Einnahmen aus dem Emissionshandel
ZVSHK: „Wir brauchen wirtschaftspolitischen Kurswechsel“
2025-10: 6,8 % mehr Baugenehmigungen für Wohnungen
DG Haustechnik prognostiziert für 2026 leichtes Wachstum
BWP korrigiert Wärmepumpen-Prognose (bedingt) nach oben