Eine Einordnung von Julia Bläsius, Direktorin Deutschland von Agora Energiewende, zum verabschiedeten Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG).
Der Bundesrat hat entschieden, zum GModG den Vermittlungsausschuss nicht anzurufen. Ein Statement von Frank Ernst, Geschäftsführer der TGA-Repräsentanz Berlin.
GModG und BEG-Kürzung verunsichern Wirtschaft und Verbraucher. Der ZVEH warnt vor einer Kostenfalle.
Die BEG-Eckpunkte stoßen in der Heizungsindustrie auf geteilte Meinungen: Die langfristige Ausgestaltung wird begrüßt, doch der BDH sieht Nachbesserungsbedarf.
Die geplante halbjährliche Absenkung der Heizungsförderung könnte laut BWP Investitionen in Wärmepumpen zugunsten fossiler Heizungen verschieben.
Die Ausschüsse des Bundesrats haben auf 59 Seiten 67 Empfehlungen zur Stellungnahme der Länderkammer zum BReg-Entwurf für das GModG zusammengetragen.
Der Bundestag hat die 65-%-Regel beim Heizungstausch in Großstädten verschoben. Der FV SHK-BW begrüßt dies und empfiehlt weiter die Wärmepumpe.
Der BWP sieht im aktuellen GModG-Entwurf deutliche Rückschritte gegenüber dem geltenden GEG und befürchtet neue Planungsunsicherheit.
Der BDH begrüßt den Entwurf des GMG bzw. GModG. Er markiere einen Kurswechsel hin zu weniger Bürokratie und stärkerer Marktorientierung.
Der ZVEH kritisiert die geplante Entlastungsprämie der Bundesregierung. Sie schwäche die Tarifautonomie und belaste vor allem kleine und mittlere Betriebe.
ZVSHK-Präsident Michael Hilpert kritisiert die Energie-Entlastung: Die geplante Prämie verlagert Kosten auf ohnehin belastete Betriebe.
Vor dem Koalitionsausschuss von CDU, CSU und SPD appellieren BWP und DEPV an die Bundesregierung, die Rahmenbedingungen der Wärmewende stabil zu halten.
Ein Bündnis aus 8 Verbänden fordert: Die Wohnungslüftung muss bei der GEG-Novelle stärker berücksichtigt werden, um Energieeffizienz und Raumluftqualität zu verbessern.
Kabinett beschließt Stromsteuer-Senkung und Zuschüsse zu Netzentgelten. Verbraucher und zahlreiche Handwerksbetrieben profitieren davon jedoch nicht.
Eine Onlinepetition der Allianz für die Energiewende gegen die geplante Zweckentfremdung des Klima- und Transformationsfonds hat in 3 Wochen über 120.000 Unterschriften gesammelt.
Die Koalition hat trotz Versprechungen im Koalitionsvertrag entschieden, die Stromsteuer nicht für alle zu senken. Was der ZVEH jetzt fordert.
175 Euro pro Jahr. Diese Stromkosten-Entlastung konnte ein Musterhaushalt auf Basis der Minus-5-Ct/kWh-Ankündigung erwarten. Nun sind es kaum 60 Euro/a.
Eine kräftige Entlastung beim Strompreis für alle: Das markante CDU-Wahlversprechen will die BReg-25 nach der bisherigen Haushaltsplanung nicht einlösen.
Der Bundesverband Wärmepumpe bemängelt, dass die geplante Stromsteuersenkung für Verbraucher im Haushaltsentwurf fehlt und fordert Nachbesserungen.
Der GIH begrüßt die Förderstabilität im Bundeshaushalt 2025, fordert aber Nachbesserungen beim Klimaschutz.
Kommt nach dem angeblichen „Zwang zur Wärmepumpe“ nun die Wende in der Merz-Regierung? Jedenfalls bei den Strompreisen gibt es eine Ansage.
Die Wärmewende auf einen mit den Klimazielen übereinstimmenden Zielpfad zu bringen und zu halten, ist eine große Aufgabe. Nicht helfen wird dabei, gar nicht existierende Zwänge und Verbote abzuschaffen.
Andreas Müller, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK, lobt das Engagement des Bundesfinanzministeriums zur Sicherstellung der BEG.
Der Deneff EDL_HUB fordert die künftige Bundesregierung auf, Social Contracting als festen Bestandteil der Wärmewendepolitik zu verankern.
Das VDMA Forum Gebäudetechnik appelliert an die Politik, die Weichen für eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Bau- und Modernisierungswende zu stellen.