Die Verfügbarkeit grüner Gasen ist ein notwendiges, jedoch kein hinreichendes Kriterium zur Dekarbonisierung der Gasnetznachfrage von Wohngebäuden.
Der Heizungsbestand entwickelt sich träge und zuletzt mit vielen sich überlagernden Effekten. Nun ist aber klar: Gas-Heizungen sind schon auf dem Abstieg.
Der Einbau von Gas-Brennwertheizkesseln erfolgt auf Zeit. Die ZIV-Erhebung zeigt, was Ende 2025 vom ursprünglichen Absatz ab dem Jahr 2000 noch genutzt wurde.
Rund zwei Jahrzehnte hat es gedauert, bis die Dominanz von Gas-Heizungen in neuen Wohngebäuden zur Wärmepumpe gewechselt ist. Den X-Moment gab es 2019.
73,6 % der Wohngebäude, die im Jahr 2025 fertiggestellt worden sind, heizen mit Wärmepumpen. In Mehrfamilienhäusern rutschen Gas-Heizungen auf Platz 3.
Die Erhebung des Bundesverbands des Schornsteinfegerhandwerks zeigt für 2025 insbesondere: Der Heizungsbestand ist im Mittel fast ein Jahr älter geworden.
Eine erste Zwischenbilanz zum Heizungsabsatz im 1. Quartal 2026 liegt vor. Insgesamt legte der Absatz um 16 % zu, bei Wärmepumpen gab es ein Plus von 34 %.
Im März 2026 gab es bei der Heizungsförderung 37.069 neue Projektzusagen. 28 % mehr als im Vormonat. Den größten Stückzuwachs gab es bei Wärmepumpen.
Die Heizungsstruktur in neuen Wohngebäuden trägt kaum noch neue CO2-Emissionen in den Gebäudesektor ein. Die Wirkung von Modernisierungen steigt dadurch.
Die Genehmigungsstatistik 2025 zeigt, dass künftig errichtete Wohngebäude überwiegend mit Wärmepumpen beheizt werden. Die Gas-Heizung wird durchgereicht.
Der Absatz an Gas-, Öl-, Biomasse- und Wärmepumpen-Heizungen wird sehr genau beobachtet. Aber wie könnte der Markt in 5, 10 und mehr Jahren aussehen?
(Wie) Können die im Heizungskeller stehenden Entscheider und Berater auf Basis der GMG-Eckpunkte tatsächlich am besten erkennen, welche Heizung die beste Lösung für die kommenden Jahre ist?
Im Februar 2026 gab es bei der Heizungsförderung 29.154 neue Projektzusagen. 23 % mehr als im Vormonat. Relativ gab es den größten Zuwachs bei Biomasse-Heizungen, absolut bei Wärmepumpen.
Erst lange Zahlenreihen machen Marktbewegungen sichtbar. Im Heizungsmarkt erfolgen die Entwicklungen trotz vielfältiger Impulse langsam und Umbrüche sind rar.
Im Januar 2026 gab es bei der Heizungsförderung insgesamt 23.834 Zusagen. Gut 40 % mehr als im Vorjahresmonat. Wärmepumpen legten noch stärker zu.
Was den Heizungsmarkt antreibt, bremst und begleitet, zeigt auf dem Zeitstrahl eine Zusammenführung der Absatzzahlen mit für die Branche wichtigen Ereignissen.
2025 hat die Heizungsindustrie 627.000 wasserführende Wärmeerzeuger abgesetzt. Mit einem Anteil von 47,7 % lagen Wärmepumpen erstmals an der Spitze.
Nimmt man das Jahr 2021 vor der Berg- und Talfahrt im Heizungsmarkt durch Energiekrise und GEG-Novelle als Maßstab, hat sich der nun wieder zu der tatsächlichen endkundenseitigen Nachfrage passende Absatz an Wärmepumpen fast verdoppelt.
Die Wärmepumpen-Branche vermeldet ein erfolgreiches Absatzjahr 2025: Mit 299.000 Heizungs-Wärmepumpen stieg der Absatz gegenüber dem Vorjahr um 55 %.
Im Dezember 2025 ist die Nachfrage bei der Heizungsförderung kräftig gestiegen. Mit 41.331 Zusagen lag der Fokus wie im gesamten Jahr bei Wärmepumpen.
Im Jahr 2025 werden voraussichtlich Wärmepumpen in der Absatzstatistik für Wärmeerzeuger an erster Stelle stehen. Der aktuelle Rahmen funktioniert.
Die Nutzungsdaten von Panasonic-Klimageräten zeigen, dass Klimageräte immer häufiger auch im Heizbetrieb zum Einsatz kommen – teils sogar als Hauptheizung.
Das Ergebnis dürfte überraschen: Der CO2-Preis ab dem die CO2-Kosten einer Gas-Heizung höher als die Stromkosten nach dem Umstieg auf eine Wärmepumpe sind.
Eine Umfrage zeigt: 60 % der Hausverwaltungen setzen bei der Gebäudesanierung auf Effizienzsteigerung als zentrale Maßnahme – trotz hoher Investitionen.
Von Januar bis Juli 2025 gab es 172.646 Projektzusagen bei der KfW-Heizungsförderung. Bei den meisten der Projekte ist der Einbau einer Wärmepumpe geplant.