Springe auf Hauptinhalt Springe auf Hauptmenü Springe auf SiteSearch
Energieträger

Januar 2026: Holzpellet­preis steigt auf 405,33 Euro/t

Deutsches Pelletinstitut

Der Preis für Holz­pellets ist im Januar 2026 gegen­über dem Vor­mo­nat um 2,0 % auf 405,33 Euro/t ge­stie­gen und liegt da­mit ak­tu­ell 15,4 % über dem 12-Monats­durch­schnitt von 351,26 Euro/t.

Für Januar 2025 hat das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) einen Pelletpreis von 405,33 Euro/t als Bundesdurchschnitt ermittelt. Gegenüber Dezember 2025 entspricht das einem Preisanstieg von 2,0 % und gegenüber dem Vorjahresmonat einer Teuerung von 32,3 % (Januar 2025: 306,35 Euro/t. Zuletzt gab es einen höheren Preis in der Abbauphase der Energiepreiskrise im Juli 2023 (422,51 Euro/t). In den letzten drei Berichtsmonaten ist der Pelletpreis um insgesamt 10,7 % gestiegen und in den letzten 12 Berichtsmonaten jeweils um mindestens 7,1 % (Juni 2025 gegenüber Juni 2024) gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. .

Der Preis für eine Kilowattstunde Wärme aus im Januar 2026 zum DEPI-Pelletpreis gekauften Pellets beträgt 8,11 Ct/kWh. Damit gibt es einen Preisvorteil zu einem aktuellen Heizöleinkauf von rund 9,7 % (Vergleichsbasis siehe Grafik mit einem auf den Heizwert bezogenen Jahresnutzungsgrad von 1,0).

Regionalpreise für 6 und 26 t

Im Januar 2026 ergeben sich beim Preis für Holzpellets folgende regionale Unterschiede (bei einer Abnahmemenge von 6 t): In Nord- und Ostdeutschland beträgt der durchschnittlichen Pelletpreis 392,95 Euro/t. Es folgen Mitteldeutschland mit 396,92 Euro/t sowie Süddeutschland mit 412,24 Euro/t.

Deutsches Pelletinstitut

Größere Mengen (26 t) werden im Januar 2026 zu folgenden Konditionen gehandelt: Mitte: 379,02 Euro/t, Nord/Ost: 380,39 Euro/t und Süd: 398,63 Euro/t (alle Preise inkl. Mehrwertsteuer).

DEPI-Pelletpreis

Deutsches Pelletinstitut

Zum Winteranfang 2021/22 hatte ein starker Preisauftrieb bei Holzpellets begonnen, im Oktober 2021 lag der DEPI-Pelletpreis bei einer Abnahme von 6 t bei 248 Euro/t noch im gewohnten Bereich und sprang dann im November 2021 auf 267 Euro/t und im Dezember 2021 auf 303 Euro/t. Zuvor hatten sich die konventionellen Brennstoffe und Rohstoffe allgemein deutlich verteuert. Ende Februar 2022 begann Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine. In der Folge lag der DEPI-Pelletpreis von Juli 2022 bis Dezember 2022 über 500 Euro/t, der höchste 6-t-Lieferpreis wurde für September 2022 mit 763,76 Euro/t angegeben.

Der DEPI-Pelletpreis wird seit 2011 im Monatsrhythmus veröffentlicht, bis Juni 2020 vom Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV). Er bezeichnet den Durchschnittspreis in Deutschland für 1 t Holzpellets der Qualitätsklasse ENplusA1 der jeweiligen Abnahmemenge (Lieferung im Umkreis 50 km, inkl. aller Nebenkosten und MwSt.) – deutschlandweit und in drei Regionen. Beim DEPV ist ein DEPV-Pelletpreis für Lieferverträge (netto) abrufbar. Der oben angegebene 12-Monatsdurchschnitt wird nicht vom DEPI ausgewiesen, er wird von der TGA+E-Redaktion errechnet und ist der arithmetische Mittelwert aus dem DEPI-Pelletpreis für den Monat der aktuellen Berichterstattung und der elf vorhergehenden Monate. ■
Quelle: DEPI, eigene Berechnungen / jv

Im Kontext:
Heizungswende: „Zufallsgewinne“ durch Konzessionsabgabe
2025: 21,4 Mrd. Euro Einnahmen aus dem Emissionshandel
Umlagen für Wärmepumpen mit eigenem Stromzähler entfallen
Stilllegung von Gasnetzen: neue Gas-Heizung ein Kostenrisiko
Wasserstoff-Heizung: Aus finanzieller Sicht chancenlos

Absatz von Wärmeerzeugern in Deutschland 2000 bis 2024