Damit das Gas-Verteilnetzentgelt nicht bis zum Dominoeffekt steigt, müssten in den nächsten 10 Jahren bis zu 7 Mio. Gas-Heizkessel erneuert werden und anschließend in der Heizungsanlage auch der hauptsächlich genutzte Wärmeerzeuger sein. Das ist wenig realistisch.
Eine monatliche Analyse für zwölf Referenzorte zeigt, wie teuer das Heizen mit einer Gas-Heizung und mit einer Heizungs-Wärmepumpe für ein Referenzgebäude bei neu abzuschließenden Energielieferverträgen ist.
Im März 2026 gab es bei der Heizungsförderung 37.069 neue Projektzusagen. 28 % mehr als im Vormonat. Den größten Stückzuwachs gab es bei Wärmepumpen.
Die Heizungsstruktur in neuen Wohngebäuden trägt kaum noch neue CO2-Emissionen in den Gebäudesektor ein. Die Wirkung von Modernisierungen steigt dadurch.
(Wie) Können die im Heizungskeller stehenden Entscheider und Berater auf Basis der GMG-Eckpunkte tatsächlich am besten erkennen, welche Heizung die beste Lösung für die kommenden Jahre ist?
Im Februar 2026 gab es bei der Heizungsförderung 29.154 neue Projektzusagen. 23 % mehr als im Vormonat. Relativ gab es den größten Zuwachs bei Biomasse-Heizungen, absolut bei Wärmepumpen.
Vom 17. bis 20. März 2026 präsentieren auf der SHK+E Essen rund 300 Aussteller sektorenübergreifende Konzepte, Impulse für gesundes Wohnen und Arbeiten sowie Services und Werkzeuge für die Branchenakteure.
BTGA, FGK und RLT-Herstellerverband kritisieren die geplante GEG-Reform. Die Abschaffung zentraler Klimaschutzinstrumente gefährde die Klimaziele.
Ein Ausflug legt offen, wie weit die Chance auf eine wirtschaftliche Heizungswende in oberirdisch nur durch Ortsschilder getrennten Gemeinden auseinanderliegen kann.
Die Aufregung über die „Abschaffung des Heizungsgesetzes“ ist groß. Wer nachrechnet wird erkennen, das Schleifen der 65-%-Regel auf 10 % ändert praktisch nichts.
Im Januar 2026 gab es bei der Heizungsförderung insgesamt 23.834 Zusagen. Gut 40 % mehr als im Vorjahresmonat. Wärmepumpen legten noch stärker zu.
Die „Eckpunkte zum neuen Gebäudemodernisierungsgesetz“ verringern die bestehenden EE-Pflichten beim Einbau neuer Öl- und Gas-Heizungen. Das kann nur durch viel mehr Wärmepumpen kompensiert werden.
Ausgerechnet: In den Wahlkreisen von Jens Spahn und Friedrich Merz sowie in der Heimat von Markus Söder lag 2025 die Nachfrage bei der Heizungsförderung im Spitzenfeld.
Die Verbände BuVEG, BWP und GIH haben den Fachpolitikern der Regierungskoalition ein Gutachten für ein neues Gebäudemodernisierungsgesetz vorgelegt.
Der aktuelle Entwicklungsstand von Wärmepumpen(-Lösungen) ermöglicht eine Dekarbonisierung in fast allen Gebäuden ohne begleitende größere Maßnahmen.
Der Absatz für Heiztechnik war im Jahr 2025 in der Hälfte der vom BDH gemeldeten Produktsegmenten rückläufig. Die Entwicklung folgt zumeist der Wärmewende.
2025 hat die Heizungsindustrie 627.000 wasserführende Wärmeerzeuger abgesetzt. Mit einem Anteil von 47,7 % lagen Wärmepumpen erstmals an der Spitze.
Nimmt man das Jahr 2021 vor der Berg- und Talfahrt im Heizungsmarkt durch Energiekrise und GEG-Novelle als Maßstab, hat sich der nun wieder zu der tatsächlichen endkundenseitigen Nachfrage passende Absatz an Wärmepumpen fast verdoppelt.
Die Wärmepumpen-Branche vermeldet ein erfolgreiches Absatzjahr 2025: Mit 299.000 Heizungs-Wärmepumpen stieg der Absatz gegenüber dem Vorjahr um 55 %.
Finanztip rät Hausbesitzern zum Widerspruch, wenn der Gasnetzbetreiber für die Stilllegung eines Gasanschlusses eine Rechnung ankündigt oder schickt.
Im Dezember 2025 ist die Nachfrage bei der Heizungsförderung kräftig gestiegen. Mit 41.331 Zusagen lag der Fokus wie im gesamten Jahr bei Wärmepumpen.
ZVSHK-Präsident Michael Hilpert zur wirtschaftspolitischen Bilanz der Bundesregierung: „Aus der Sicht des Handwerks in weiten Teilen ein verlorenes Jahr.“