Erst lange Zahlenreihen machen Marktbewegungen sichtbar. Im Heizungsmarkt erfolgen die Entwicklungen trotz vielfältiger Impulse langsam und Umbrüche sind rar.
Vom 17. bis 20. März 2026 präsentieren auf der SHK+E Essen rund 300 Aussteller sektorenübergreifende Konzepte, Impulse für gesundes Wohnen und Arbeiten sowie Services und Werkzeuge für die Branchenakteure.
Ein Ausflug legt offen, wie weit die Chance auf eine wirtschaftliche Heizungswende in oberirdisch nur durch Ortsschilder getrennten Gemeinden auseinanderliegen kann.
Die Aufregung über die „Abschaffung des Heizungsgesetzes“ ist groß. Wer nachrechnet wird erkennen, das Schleifen der 65-%-Regel auf 10 % ändert praktisch nichts.
Im Januar 2026 gab es bei der Heizungsförderung insgesamt 23.834 Zusagen. Gut 40 % mehr als im Vorjahresmonat. Wärmepumpen legten noch stärker zu.
Eine monatliche Analyse für zwölf Referenzorte zeigt, wie teuer das Heizen mit einer Gas-Heizung und mit einer Heizungs-Wärmepumpe für ein Referenzgebäude bei neu abzuschließenden Energielieferverträgen ist.
Ausgerechnet: In den Wahlkreisen von Jens Spahn und Friedrich Merz sowie in der Heimat von Markus Söder lag 2025 die Nachfrage bei der Heizungsförderung im Spitzenfeld.
Was den Heizungsmarkt antreibt, bremst und begleitet, zeigt auf dem Zeitstrahl eine Zusammenführung der Absatzzahlen mit für die Branche wichtigen Ereignissen.
Die Verbände BuVEG, BWP und GIH haben den Fachpolitikern der Regierungskoalition ein Gutachten für ein neues Gebäudemodernisierungsgesetz vorgelegt.
Der aktuelle Entwicklungsstand von Wärmepumpen(-Lösungen) ermöglicht eine Dekarbonisierung in fast allen Gebäuden ohne begleitende größere Maßnahmen.
Der Absatz für Heiztechnik war im Jahr 2025 in der Hälfte der vom BDH gemeldeten Produktsegmenten rückläufig. Die Entwicklung folgt zumeist der Wärmewende.
2025 hat die Heizungsindustrie 627.000 wasserführende Wärmeerzeuger abgesetzt. Mit einem Anteil von 47,7 % lagen Wärmepumpen erstmals an der Spitze.
Nimmt man das Jahr 2021 vor der Berg- und Talfahrt im Heizungsmarkt durch Energiekrise und GEG-Novelle als Maßstab, hat sich der nun wieder zu der tatsächlichen endkundenseitigen Nachfrage passende Absatz an Wärmepumpen fast verdoppelt.
Die Wärmepumpen-Branche vermeldet ein erfolgreiches Absatzjahr 2025: Mit 299.000 Heizungs-Wärmepumpen stieg der Absatz gegenüber dem Vorjahr um 55 %.
Die neue Auflage des Pixi Wissen-Buchs „Die Energiesparfüchse und die neue Heizung“ erklärt Kindern zentrale Themen der SHK-Branche anschaulich.
Finanztip rät Hausbesitzern zum Widerspruch, wenn der Gasnetzbetreiber für die Stilllegung eines Gasanschlusses eine Rechnung ankündigt oder schickt.
Im Dezember 2025 ist die Nachfrage bei der Heizungsförderung kräftig gestiegen. Mit 41.331 Zusagen lag der Fokus wie im gesamten Jahr bei Wärmepumpen.
Bei den PRODays diskutierten auf Einladung von Heliotherm Wärmepumpentechnik über 50 europäische Expert:innen über die Zukunft der Heiztechnik.
Um bis zu 117 Euro pro Jahr steigt die Konzessionsabgabe im typischen Einfamilienhaushalt, wenn er von einer Gas- auf eine Wärmepumpen-Heizung umsteigt.
Deutschlands Treibhausgasemissionen sind 2025 nur leicht um 9 Mio. t CO2-Äquivalent bzw. 1,5 % gesunken – weniger als der Hälfte der Minderung in 2024.
ZVSHK-Präsident Michael Hilpert zur wirtschaftspolitischen Bilanz der Bundesregierung: „Aus der Sicht des Handwerks in weiten Teilen ein verlorenes Jahr.“
Wie stark können Privatleute mit Photovoltaik, Stromspeicher und Wärmepumpen das Stromnetz entlasten – ohne ihr Verhalten im Alltag aktiv zu verändern?
Wer eine Wärmepumpe über einen separaten Stromzähler betreibt, wird auf Antrag von zwei Umlagen befreit. Dann sinkt der WP-Strompreis um 1,65 Ct/kWh.
Der Zuschuss zum Übertragungsnetzentgelt aus dem Bundeshaushalt wirkt sich auf die Wärmepumpen-Strompreise vor Ort sehr unterschiedlich aus.